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Chiemgau-Impakt und ein außergewöhnliches spätsteinzeitlich/bronzezeitliches Artefakt:Ausstellung Vachendorf

26.01.201108:09 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Chiemgau-Impakt und ein außergewöhnliches spätsteinzeitlich/bronzezeitliches Artefakt:Ausstellung Vachendorf
Chiemgau-Impakt und ein außergewöhnliches spätsteinzeitlich/bronzezeitliches Artefakt: Ausstellung in Vachendorf (Lkr. Traunstein)
Chiemgau-Impakt und ein außergewöhnliches spätsteinzeitlich/bronzezeitliches Artefakt: Ausstellung in Vachendorf (Lkr. Traunstein)

(openPR) Am 18.1. 2011 wurde in der Vachendorfer Filiale der Volksbank Raiffeisenbank Traunstein eine große Ausstellungsvitrine zur Vorgeschichte und Heimatkunde der Gemeinde vorgestellt. Grußworte an die rund 40 Gäste richteten Filialleiterin Fr. Haas, Ortsheimatpfleger Josef Fischer, Bürgermeister Rainer Schroll, Kreisheimatpfleger Dr. Christian Soika sowie Josef Konhäuser, zweiter Landrat und erster Vorsitzender des Chiemgau Impakt e.V.



Anlass der Präsentation ist ein ungewöhnliches archäologisches Objekt, das von Vor- und Frühgeschichtler Till Ernstson bei geologischen Ausgrabungen des Chiemgau Impact Research Teams (CIRT) im Bereich des Tüttensees entdeckt und geborgen wurde. Es handelt sich um einen Artefakt-Rohling aus einem ungewöhnlich harten, weißen Quarzitgestein, der eine tief gehende Bohrung aufweist. Nach den Bearbeitungsspuren wurde sie vermutlich mit einem Holunderholz- oder Röhrenknochen-Hohlbohrer erzeugt. Diese Technik stellt das Werkstück in die ausgehende Jungsteinzeit oder Bronzezeit, das demgemäß etwa in der Zeit 3000 - 1000 v.Chr. entstanden sein dürfte und damit eines der ältesten Belege für die Besiedlung im Vachendorfer Raum ist. Die beabsichtigte Verwendung ist unklar; vorstellbar ist, dass es sich um einen Rohling für eine Prunkaxt gehandelt hat. Der Versuch, dafür eines der allerhärtesten Gesteine in einem besonderen Farbton zu verwenden, um etwas Einmaliges zu schaffen, gäbe Sinn. Bohrungen in einem derart harten Gestein aus vorgeschichtlicher Zeit sind sonst in Mitteleuropa wohl unbekannt, was die Bedeutung des Vachendorfer Fundes unterstreicht.

Genauso bedeutsam ist die Fundsituation in der vom CIRT bereits seit einiger Zeit geologisch und mineralogisch sehr intensiv untersuchten Trümmerschicht im Umfeld des Tüttensees, die nach den Vorstellungen der beteiligten Forscher unmittelbar bei der Formung der Tüttensee-Hohlform als Meteoritenkrater im sogenannten Chiemgau-Impakt entstand. So zeigt die Ausstellungsvitrine nicht nur das vorgeschichtliche Artefakt mit Erläuterungen zu seiner Fertigung, sondern spiegelt mit authentischen Fundstücken auch den geologischen Rahmen wider, in dem das Prunkstück zusammen mit typischen Impaktgesteinen mit allen Merkmalen extremer Drücke und Temperaturen sowie reichlich organischem Material (zerbrochene Knochen und Zähne, Haarbüschel, Holzsplitter, verkohltes Holz) angetroffen wurde. Für die Vorgeschichte gehören die Ausstellungsstücke zu der gegenwärtig weltweit einmaligen Dokumentation einer unvorstellbaren Naturkatastrophe, die auch über die damals hier lebenden Vachendorfer Urahnen hereingebrochen sein muss.

Bei der Präsentation gab Prof. Dr. Kord Ernstson von der Universität Würzburg einen kleinen Einblick in die Forschungsarbeiten. Dabei stellte er auch die in den letzten Jahren in internationalen Zeitschriften veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel zum Chiemgau-Impakt mit Belegen in der Vitrine vor. Ein wissenschaftlicher Internetartikel zu dem Vachendorfer Artefakt kann unter http://www.bandkeramik.eu/Till%20Artikel.pdf aufgerufen werden.

Die Austellung wird noch die kommenden drei Wochen in der Schalterhalle der Bank gezeigt und findet dann im Rathaus von Vachendorf ihren Platz.

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