(openPR) Nach monatelangen Verhandlungen und durch Vermittlung von AENGEVELT IMMOBILIEN erwarb in diesen Tagen die Düsseldorfer Stiftung van Meeteren unter dem Kuratoriumsvorsitzenden Udo van Meeteren das 1896/97 errichtete, denkmalgeschützte Palais „Schadowplatz 14“ mit rd. 1.082 m² Nutzfläche von der GarantiBank.
Düsseldorfs Ehrenbürger Udo van Meeteren beabsichtigt, das Anwesen der Heinrich-Heine-Universität (HHU) zur langfristigen unentgeltlichen Nutzung zu überlassen. Hierdurch realisiert sich der von Uni-Rektor Prof. Hans Michael Piper entwickelte Plan, dem Campus mit einem „Haus der Universität“ an prominenter Adresse ein nutzer- und bürgerfreundliches zweites Gesicht zu geben. Dass dies an prominentester Citylage im Ensemble von Kö, Kö-Bogen, Hofgarten und Schadowstraße erfolgen wird, erfreut Käufer, Universität und Stadt gleichermaßen.
Die bis vor kurzem von der GarantiBank eigengenutzte Liegenschaft umfasst rd. 1.082 m² Nutzfläche und wird in enger Abstimmung zwischen Udo van Meeteren und der Universität nach von Architekt Volker Weuthen / HPP entwickelten Plänen auf die Belange der HHU denkmalgetreu umgebaut. Hierin sieht der im Auftrag von GarantiBank und Stiftung van Meeteren tätige Makler Wulff Aengevelt einen besonderen städtebaulichen Akzent: „Es kann gar nicht hoch genug mit Dank eingeschätzt und gewürdigt werden, dass die Gesellschaft durch die Großzügigkeit von Ehrenbürger Udo van Meeteren und die von Professor Piper aufgezeigten Perspektiven auf engstem Raum das Zusammenwirken des Flairs von Kö und Hofgarten mit den einzigartigen Architektursprachen des 19. Jahrhunderts und Daniel Libeskinds Kö-Bogen als Rahmen für international anspruchsvolle Begegnungen und Veranstaltungen der Heinrich-Heine-Universität erleben kann“.
Dazu Oberbürgermeister Dirk Elbers: „Die glänzende Idee von Rektor Prof. Piper, unserer Heinrich-Heine-Universität auch ein Citygesicht zu geben, wird nun durch den großzügigen Ehrenbürger unserer Stadt Udo van Meeteren glückliche Realität. Der für die Realisierung professionell erarbeitete Standort in unmittelbarer Umgebung des Jahrhundertprojektes Kö-Bogen und die überaus repräsentative Immobilie verbinden dabei auf wunderbare Weise Tradition und Zukunft und stärken die internationale Reputation Düsseldorfs als einer der führenden Standorte für Forschung, Lehre und Wissenschaft“.
Das 1896/97 als Niederrheinisches Bankhaus errichtete Anwesen steht seit 1982 unter Denkmalschutz. In seiner fachlichen Beurteilung stellte der Leiter der Unteren Denkmalbehörde, Dr. Jörg Heimeshoff, fachlich fest, „dass das Haus das hervorragende Bild eines an den Formen der französischen Renaissance orientierten Bank-hauses bietet. Die Bedeutung wird durch sehr qualitätsvolle Durchführung im Detail noch unterstrichen und ist ein charakteristisches Beispiel für die aufwendige Gestaltungsweise größerer Bankgebäude des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die sich gerne an den kräftigen Formen der Renaissance oder des Barocks orientierten und gleich den Architekturen jener Zeiten deutlich symbolhaften Schmuck verwen-deten“. Schon bei der ersten Evaluierung im Frühjahr 1981 schreiben die Denkmalschützer, dass „die Qualität der Architektur derartig überzeugend ist, dass das Gebäude als erstrangiges Beispiel der Neurenaissance gilt“.













