(openPR) Die Galerie kit - seit 1998 am Start - in Hamburg Rothenburgsort bleibt auch 2011 ihrem Motto treu: mit jeder Ausstellung etwas Besonderes zu präsentieren.
Der eigentliche Start des Ausstellungsjahres 2011 findet am 1. Februar mit einer Präsentation von vier koreanischen Künstlern statt, von denen nur einer hier in Deutschland lebt, in Berlin. Es ist der Zenmeister Cho Byong-Oh. Unter dem Namen "Die Klangfarbe der Tusche und die Erfahrung der Stille" zeigen Cho Byong-Oh, Lee Hyung-Soo, Kim Moon-Tae und Joo Young-Keun eine Mischung aus traditioneller und moderner Malerei aus ihrem Land, Südkorea. Wie sicher bekannt, hält Hamburg gute Beziehungen zu diesem Staat und so ist es nicht ungewöhnlich, wenn nicht nur im Bereich Handel und Wirtschaft auch gute kulturelle Beziehungen vertieft werden sollen. Ein Higlight während der Eröffnung am 1. Februar 2011, 19 Uhr wird eine Kalligrafie-Performance sein, welche vom Zenmeister persönlich und dem Künstler Joo Young-Keun vorgeführt wird. Eine weitere Veranstaltung zum Thema koreanische Kunst in Hamburg ist für September 2011 angedacht - hier sollen dann in gewisser Weise eine "koreanische Kunst-Linie" von Rothenburgsort bis Rothenbaumchaussee gezogen werden: genannt wurden die Ausstellungsflächen Galerie kit, kunst im Stadthaus (City) und (wenn es klappt) das Völkerkunde-Museum...eine Nordsüd oder Südnordlinie, wenn man so möchte.
Am 5. April (19 Uhr Eröffnung) wechselt die Galerie kit dann von der Kalligrafie zur Photografie: Peter-Clemens Krüger zeigt seine bereits im Vorfeld hochgelobten "Norddeutschen Landschaften". Peter-Clemens Krüger zeigt fotografisch festgehaltene Stimmungen, wie sie nur selten wahrgenommen werden.
Am 8. Juni wird es dann fantastisch im wahrsten Sinne des Wortes: Wolfgang Hartmann - ein Hamburger Fantast als Künstler in Kollage wie auch in Sachen Theater und Musical. Wir haben mit diesem Künstler insofern eine kleine Besonderheit bekommen können, als dass wir nicht nur hier seine Ausstellung "VonSchiffenundMehr" ankündigen können, sondern auch eine Uraufführung seines neuesten Stückes "Die Frau im Turm", welche am Abend der Eröffnung stattfindet. Als Beteiligte Akteure werden genannt: Katrin Redepenning (Sängerin, Schauspielerin und Autorin), Maximilian Ponader (im Rahmen der "Rügen-Festspiele" inszeniert M. Ponader derzeit im klassizistischem Hoftheater die einzige Oper, die Franz L i s z t (Schwiegervater R.Wagners) in ganz jungen Jahren geschrieben hat). Umschrieben wird das Musical als "Horrical" ...
Zurückblickend ist es nicht das erste Mal, dass in der Galerie kit in Hamburg-Rothenburgsort derartige "Besonderheiten" bei Ausstellungseröffnungen zu finden sind. Dennoch: Uraufführungen dieser Art sind sicherlich selten bei Ausstellungseröffnungen.
Eine weitere Neuigkeit dürfte das Hamburger Kunst interessierte Publikum zumindest ein wenig erstaunen lassen: Hieß es doch im vergangenem Jahr, das Hamburger KünstlerInnen nach Berlin zögen, weil sie sich hier schlecht behandelt fühlen, so sind neuerdings Berliner KünstlerInnen auf dem Weg nach Hamburg - die Bewerbungen mehren sich. Hamburg hat also doch etwas, was KünstlerInnen anzieht und sei es die Galerie kit...
(es gibt allerdings auch Bewerbungen aus dem süddeutschen Raum oder wie in der ersten Ankündigung aus Korea...)
AE. Untiet











