openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Deutsche Buchverlage im Web mangelhaft

28.04.200422:36 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Konstanz, 9.10.2003 - Das Online Fachmagazin für Werbung und PR more brains untersuchte aus Anlass der Frankfurter Buchmesse die Webseiten 13 bekannter deutscher Buchverlage.



Bewertet wurden Kriterien wie Aktualität, Inhalte, Navigation aber auch die gebotene Servicequalität und Interaktionsmöglichkeiten für die Nutzer. Dabei ergaben sich bei allen untersuchten Kriterien zum Teil eklatante Schwächen. Fazit der Studie: Deutschlands Verlage präsentieren ihre Inhalte mangelhaft, scheuen den Kontakt zu ihren Lesern und bieten nahezu keinen Mehrwert. Der einzige Prüfpunkt, bei dem die Verlage gut abschnitten war die Aktualität des Angebotes. Hinweise auf neue Bücher, Lesetermine oder Medienberichte finden sich in allen untersuchten Internetauftritten.

Allerdings bleiben die Service-Angebote weit hinter den Möglichkeiten des Mediums zurück. Beispiel: Newsletter. Fünf von 13 Verlagen bieten ihren Lesern erst gar nicht die Möglichkeit dieser ständigen Information. Die anderen acht genügen, was die Registrierung für ein solches Angebot angeht, nicht den üblichen Standards.

Unpersönlich agieren die Verlage bei der Kontaktaufnahme via E-Mail. So werden Ansprechpartner für den E-Mail-Kontakt nicht benannt, in einigen Fällen schrecken umständliche Formulare von der Kontaktaufnahme mit dem Verlag ab. Die Navigation durch die Webseiten zeigte eklatante Mängel, die Mehrzahl der Verlage erreichte im Test nicht einmal 50% der möglichen Punkte, ein Kennzeichen dafür, dass die Seiten wenig nutzerfreundlich sind.

Sieger im Ranking wurde mit deutlichem Abstand der Reclam Verlag, der als einziger der untersuchten Buchverlage in der Navigationsqualität 90 von 120 möglichen Punkten erreichte und auch in allen anderen Prüfkriterien gut abschnitt.

Platz 2 erreichte der Diogenes Verlag, der vor allem bei den Interaktionsmöglichkeiten und Inhalten punkten konnte. Platz 3 teilten sich Eichborn und dtv. Das eindeutige Schlusslicht bildete das Webangebot des Heyne Verlages, der gleich bei zwei Indizes, nämlich beim Design und den Inhalten, keinerlei Punkte erzielte.

Der Test, der nach einem standardisierten Messverfahren erfolgte, sollte vor allem die Gebrauchstauglichkeit der Webseiten beurteilen. Untersucht wurden die Webseiten der Verlage Diogenes, Droemer Knaur, dtv, DVA, Eichborn, Fischer, Hanser, Heyne, Piper, Random House, Reclam, Rowohlt und Suhrkamp.

 

Mehr dazu unter http://www.morebrains.deDie Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 150,- Euro angefordert werden unter E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 5020
 2077

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Deutsche Buchverlage im Web mangelhaft“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von more brains

Weblogs haben derzeit keine Bedeutung in der Marketingkommunikation
Weblogs haben derzeit keine Bedeutung in der Marketingkommunikation
Konstanz 18.08.2003 Für Deutschlands Top-Werbeagenturen haben Weblogs noch keine Bedeutung in der Marketingkommunikation. Ein Projektleiter hält sie gar für eine vorübergehende Modeerscheinung. In dem in der aktuellen Ausgabe des Online-Magazins more brains (www.morebrains.de) erschienenen Artikel zeigt sich, dass Weblogs allerdings zunehmend von kreativen Freelancern und kleineren Agenturen eingesetzt werden. In USA und Großbritannien nehmen Blogs vor allem in der PR-Kommunikation deutlich zu.
more brains Webtest: Wie pressefreundlich sind die Websites von Deutschlands Top 50 Werbeagenturen
more brains Webtest: Wie pressefreundlich sind die Websites von Deutschlands Top 50 Werbeagenturen
Das Online Fachmagazin more brains untersuchte den Webauftritt von Deutschlands 50 umsatzstärksten Werbeagenturen auf das Vorhandensein und die Qualität von Presseinformationen und mussten feststellen: die Kommunikationsprofis sind offensichtlich pressescheu. 36 Prozent der Top 50 Agenturen halten überhaupt keine Presseinformationen auf ihrer Webseite bereit. Und selbst die, die einen Pressebereich auf ihrer Website eingerichtet haben, haben ihn in der Regel schlecht bestückt. Bei 84 Prozent der untersuchten Agenturen enthält der Presseberei…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: E-Books - Verschlafen die Verlage ihre Chance?Bild: E-Books - Verschlafen die Verlage ihre Chance?
E-Books - Verschlafen die Verlage ihre Chance?
… Systemportfolio hängen von der E-Books Strategie ab. Effektiv: Mit Mehrwert gegen Piraterie Ein ähnliches Desaster, wie das der Musikbranche durch digitale Raubkopien befürchten besonders die Buchverlage. Nicht zu unrecht: In den USA hat der Wert illegaler E-Book-Downloads eine Größenordnung von 10 Prozent der amerikanischen Buchumsätze erreicht. Dieses Szenario …
Bild: Mehr Sichtbarkeit im Netz?Bild: Mehr Sichtbarkeit im Netz?
Mehr Sichtbarkeit im Netz?
… Manfred Spatz (Online-Marketing- und Web-Experte), Stefan Seibel (Geschäftsführung, g2s media) und Tobias Streitferdt (Metadata & Discoverability Manager, Holtzbrinck Deutsche Buchverlage). Das Intensivseminar richtet sich an Mitarbeiter aus den Abteilungen (Online-)Marketing, Produktmanagement, Vertrieb, E-Business und Public Relations, die im …
Bild: Die 100 größten BuchverlageBild: Die 100 größten Buchverlage
Die 100 größten Buchverlage
Die 100 größten deutschsprachigen Buchverlage sind 2008 nicht gewachsen: Wie im Vorjahr bringen sie insgesamt 6,1 Mrd. Euro Umsatz auf die Waage. Das zeigt das aktuelle Ranking „Die 100 größten Buchverlage“, das die Fachzeitschrift buchreport jetzt zum 20. Mal erhoben hat und im buchreport.magazin (April-Ausgabe) veröffentlicht und auf 36 Seiten analysiert. …
Bild: Studie der Web-Agentur Wirth & Horn: Verlage schlecht gerüstet fürs mobile ZeitalterBild: Studie der Web-Agentur Wirth & Horn: Verlage schlecht gerüstet fürs mobile Zeitalter
Studie der Web-Agentur Wirth & Horn: Verlage schlecht gerüstet fürs mobile Zeitalter
München, 21.04.2015. Google wertet in seiner Suche jetzt Websites ab, die auf Smartphones schlecht bedienbar sind. Für Buchverlage ist damit der Weg zu den begehrten Top-Platzierungen schwieriger denn je: Weniger als ein Viertel von ihnen hat eine mobil optimierte Website. Unter anderem dies ergab eine Studie von Wirth & Horn (W&H), einer 1999 …
Buchmesse 2009: tango media 4.5 – Buchproduktion in Perfektion
Buchmesse 2009: tango media 4.5 – Buchproduktion in Perfektion
Gigantische Chancen und ebenso große Herausforderungen liegen für Buchverlage dicht beieinander. Ein strategisch tragfähiges, auch die künftigen Geschäftsprozesse und -modelle stabil unterstützendes Produktionssystem schafft eine nachhaltige Zukunftssicherheit für Verlage. Das gedruckte Buch, so die Leitung der Frankfurter Buchmesse, bleibe der Nukleus, …
Bild: zweitwerk unterstützt Verlage bei Nutzung der Altdaten (Backlist) für ebook-AnwendungenBild: zweitwerk unterstützt Verlage bei Nutzung der Altdaten (Backlist) für ebook-Anwendungen
zweitwerk unterstützt Verlage bei Nutzung der Altdaten (Backlist) für ebook-Anwendungen
… Herausforderung ihre aktuellen, aber auch älteren Daten in ebook-kompatiblen Formaten zur Verfügung zu stellen. Zunehmend deutlicher zeichnen sich die digitalen Optionen ab, für die Buchverlage zukünftig gerüstet sein müssen: neue, bessere Web-Seiten, mobile Anwendungen und immer wieder eBook. PDF-Dateien sind da nicht die Lösung. Aktuelle Titel und …
Kreatives Schreiben populär wie nie
Kreatives Schreiben populär wie nie
… zu unterhalten. Nicht selten wird dabei allerdings vernachlässigt, dass Schreiben neben dem kreativen Prozess auch ein Handwerk ist, dem gewisse Regeln zugrunde liegen. Die Buchverlage bekommen täglich Hunderte von Manuskripten zugesandt, die bei Weitem nicht immer so ausgereift sind, dass sie sich für eine Veröffentlichung eignen. „Bei vielen Manuskripten …
Verlage schöpfen das B2B-Potenzial des Internets nicht aus
Verlage schöpfen das B2B-Potenzial des Internets nicht aus
… Journalisten, keine Werbematerial-Bestellung für Buchhändler, kein Ansprechpartner für Lehrer – wenn es um Dienstleistungen für Businesspartner geht, geben die meisten Websites deutscher Buchverlage ein schlechtes Bild ab. Im Web werden fast ausschließlich Endverbraucher angesprochen. Für den Business-Kontakt jedoch setzen die meisten das Internet nicht …
Rowohlt ist Deutschlands bekanntester Buchverlag
Rowohlt ist Deutschlands bekanntester Buchverlag
… 11. November 2004 Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut INNOFACT AG hat im Rahmen des „Verlagsranking 2004“ zum zweiten Mal die Bekanntheit und das Image der deutschen Buchverlage analysiert. Dabei wurden über 2.000 repräsentativ ausgewählte Verbraucher befragt, die in den letzten 12 Monaten mindestens 3 Bücher gekauft haben. Beim ungestützten Bekanntheitsgrad, …
Bild: E-Book-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 06. Dezember 2018Bild: E-Book-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 06. Dezember 2018
E-Book-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 06. Dezember 2018
Wie Buchverlage ihre Zielgruppen in Zukunft erreichen Die Akademie der Deutschen Medien veranstaltet am 06. Dezember 2018 ihre E-Book-Konferenz im Literaturhaus München. Im Fokus der Konferenz stehen innovative und kundenorientierte Verlagsprodukte und Vermarktungsstrategien für die Generation Netflix. Der Buchmarkt schrumpft. Sechs Millionen Leser sind …
Sie lesen gerade: Deutsche Buchverlage im Web mangelhaft