(openPR) Der Cäcilien-Chor Frankfurt interpretiert 2011 vor allem Werke diverser Komponisten des 19. Jahrhunderts: So etwa von Giuseppe Verdi, Edward Elgar und Camille Saint Saëns. Ergänzt wird das Konzertprogramm von Kompositionen des Thomaskantors Johann Sebastian Bach.
Drei Konzerte, die der Cäcilien-Chor selbst veranstaltet
Eröffnet wird die Konzertreihe mit der „h-Moll-Messe BWV 232“ von Johann Sebastian Bach am Samstag, dem 2. April. In der Frankfurter Heiliggeist-Kirche werden unter der Leitung von Christian Kabitz der Cäcilien-Chor, die Münchner Bachsolisten sowie die Solisten Natascha Jung (Sopran), Regina Grönegreß (Alt), Martin Platz (Tenor) und Georg Gädker (Bass) dieses musikalische Kunstwerk zur Aufführung bringen.
Mit „The Dream of Gerontius, op. 38“ des englischen Komponisten Edward Elgar steht am Sonntag, dem 6. November, im hr-Sendesaal das zweite eigen veranstaltete Konzert auf dem Programm. Basierend auf dem mystisch-transzendentalen Gedicht „The Dream of Gerontius“ von John Henry Newman wird in diesem Werk in einer Folge lyrischer und dramatischer Episoden die Todesstunde des alternden Gerontius und der Weg seiner Seele nach Verlassen des toten Körper geschildert. Vorbei am Fegefeuer und begleitet von einem Schutzengel gelangt seine Seele schließlich in die Gegenwart Gottes. Unter der Leitung von Christian Kabitz spielt die Thüringen Philharmonie Gotha. Als Solisten des Abends sind Peter Wedd (Tenor) in der Rolle des Gerontius, Krzysztof Borysiewicz (Bass) als Priester sowie Renée Morloc (Mezzosopran) als Engel zu hören.
Mit dem Weihnachtskonzert am Samstag, dem 17. Dezember, in der Frankfurter Dreiköngiskirche endet traditionell das Konzertjahr des Cäcilien-Chores. In diesem Jahr steht es im Zeichen französischer Komponisten. Die musikalischen Vorlagen stammen aus der Feder von Camille Saint-Saëns, César Franck, Marc Antoine Charpentier und Gabriel Fauré. Hauptwerke des Abends werden das „Oratorio de Noël“ von Saint-Saëns und das „Te Deum“ von Charpentier sein. Es spielen die Münchner Bachsolisten; Helen Rohrbach (Sopran), Katharina Magiera (Mezzosopran), Barbara Werner (Alt), Benedikt Nawrath (Tenor) und Uwe Schenker-Primus (Bass) sind die Solisten. Die Leitung hat Christian Kabitz.
Auftritte in der Alten Oper Frankfurt
Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Chöre wirkt der Cäcilien-Chor am 14., 15. und 16. Mai unter der Leitung von Nicola Luisotti in Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ in der Alten Oper Frankfurt mit. Als Totenmesse für Alessandro Manzoni komponiert, wurde es an seinem ersten Todestag am 22. Mai 1874 in Mailand uraufgeführt. Es ist das erste Requiem, das nicht mehr für den liturgischen Gebrauch, sondern allein für konzertante Aufführungen geschrieben wurde. Als Solisten sind Elza van den Heever (Sopran), Claudia Mahnke (Alt), Stefano Secco (Tenor) und Vitalij Kowaljow (Bass) zu hören, den Instrumentalpart übernimmt das Frankfurter Opern- und Museumsorchester.
Am Sonntag, dem 11. Dezember, ist der Cäcilien-Chor unter der Leitung seines Dirigenten Christian Kabitz erneut in der Alten Oper zu hören. Auf dem Programm stehen die Kantaten I-III aus Johann Sebastian Bachs „Weihnachts-Oratorium“. Weitere Mitwirkende sind das Collegium Instrumentale Frankfurt sowie als Vokalsolisten Anna Nesyba (Sopran), Hilke Andersen (Alt), Uwe Stickert (Tenor) und Konstantin Wolff (Bass).
Ein äußerst vielseitiges Konzertprogramm mit Werken englischer, französischer sowie italienischer Komponisten des 19. Jahrhunderts und musikalischen Ausflügen in die Barockmusik des großen Thomaskantors.
Weitere Informationen gibt es unter www.caecilien-chor.de.


















