(openPR) Mit Mendelssohn Bartholdys Elias feiert der Cäcilien-Chor sein 190-jähriges Bestehen und die 20-jährige Leitung durch Christian Kabitz
„Die Leute singen mit so viel Feuer und so zusammen, dass es eine Freude ist", war das Urteil von Felix Mendelssohn Bartholdy, der selbst Leiter des Chores war. Und was vor 160 Jahren galt, gilt auch heute noch für die Choristen. „Dem Urteil Mendelssohns kann ich mich nur anschließen. Auch nach 20 Jahren ist die Leitung des Cäcilien-Chores eine äußerst spannende Aufgabe. Bei diesem Chor stimmt alles: gesangliche Qualität ebenso wie das zwischenmenschliche Miteinander“, so der jetzige Leiter Christian Kabitz.
Mit einem Festkonzert am Sonntag, den 2. November um 11 Uhr in der Oper Frankfurt, begehen der Cäcilien-Chor und sein künstlerischer Leiter ihr Doppeljubiläum: 190-jähriges Bestehen des Chores und die 20-jährige Leitung durch Christian Kabitz. Auf dem Programm steht das Oratorium Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy, das als Meilenstein in seinem kompositorischen Schaffen gilt und zu einem Highlight dieser Gattung zählt. Ausführende sind der Cäcilien-Chor Frankfurt, die Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl sowie als Solisten Alexandra Lubchansky (Sopran), Sonja Koppelhuber (Mezzosopran), Markus Schäfer (Tenor), Hanno Müller-Brachmann (Bassbariton) und ein Sopransolist der Würzburger Domsingknaben. Die Leitung hat Christian Kabitz.
Stark eifrig, auch böse, zornig und finster – so stellte sich Mendelssohn seinen alttestamentarischen Propheten Elias vor, dem er sein zweites Oratorium widmete. Was er seinem Titelhelden mitgab, das erwarteten auch die Zeitgenossen vom Komponisten selbst: Ein Neuerer der geistlichen Tonkunst zu sein und das elende „Tönegetändel“ der namenlosen Zeitgenossen abzustellen.
Mit dem Elias schuf Mendelssohn das romantische Vorzeigeexemplar dieser Gattung. Im Rückgriff auf die Leipziger Bach- sowie englische Händel- und Haydn-Tradition huldigte er dem Zeitgeschmack. Eine alttestamentarische Geschichte sollte es sein, Elias' Kampf gegen das gottlose „Hof- und Volksgesindel“, das den Baal-Priestern nachläuft statt Jehova anzurufen.
Mitreißende Szenarien wie Regenwunder und Feuerprobe, grausame Bestrafung der Baal-Priester, ein dankbar-undankbares Volk, dem allerhand Strafen auferlegt werden, Krisis und Erlösung des Propheten mit grandiosem Himmelsritt – dies alles und ein anschließender Empfang im Foyer der Oper erwartet die Konzertbesucher beim Jubiläumskonzert des Cäcilien-Chores Frankfurt.
Tickets von 65 bis 25 Euro (inklusive Empfang nach dem Konzert) können direkt über die Internetseite des Cäcilien-Chores www.caecilienchor.de, per Email an











