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Bittere Pille? Viele Medikamente werden teurer

(openPR) 08.10.2003 - Viele bunte Pillen soll es in Deutschland bald nicht mehr geben – zumindest nicht auf Rezept, wenn es nach der Gesundheitsreform geht. Denn: In Deutschland werden jährlich Arzneimittel im Wert von 23 Milliarden Euro verschrieben. Zu viel meint die Bundesregierung.

Die bittere Pille haben nach der Reform die Versicherten zu schlucken. Sie müssen nicht-rezeptpflichtige Medikamente künftig selbst zahlen. Allerdings hat der Gesetzgeber einige Ausnahmen vorgesehen. Für Kinder unter 12 Jahren übernehmen die Kassen auch weiterhin die Kosten. Auch für bestimmte chronische Erkrankungen gilt die Ausnahme von der neuen Regel. So sollen beispielsweise blutverdünnende Acetyl-Salicylsäure-Präparate für Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten weiterhin auf Kassenrezept verordnet werden.

Für patentgeschützte Medikamente gelten demnächst Festbeträge – es sei denn, sie können einen zusätzlichen Nutzen wie beispielsweise weniger Nebenwirkungen als vergleichbare Präparate nachweisen. Die Kassen dürfen dann nur noch den Festbetrag übernehmen. Liegt der Preis des Pharma-Herstellers über diesem Festbetrag, muss der Patient die Mehrkosten zahlen. Die DAK rechnet hier jedoch langfristig mit Preissenkungen. Schon bei der Einführung der ersten Festbeträge vor 14 Jahren hat sich gezeigt, dass viele Patienten auf kostengünstigere Präparate drängen, wenn die Mehrkosten zu hoch werden.

Die bisher kostengünstigen verschreibungspflichtigen Medikamente werden dagegen voraussichtlich teurer. Für sie hat der Gesetzgeber einen generellen Preis-Aufschlag vorgesehen. Diese Last schlägt nicht nur bei den gesetzlichen Krankenkassen zu Buche – auch die prozentual berechnete Eigenbeteiligung der Versicherten steigt.

Wer Fragen zur Gesundheitsreform hat, kann sich ab sofort bei der DAK-Hotline informieren. Unter 01805-14 00 16 (12 Cent pro Minute) stehen die DAK-Experten montags bis freitags von acht bis 20 Uhr jedem zur Verfügung.

 

Autor: Nina Waldheim

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