(openPR) Umweltfachmann Gotthard Dobmeier wird am 31. Januar 2011 ausgezeichnet
Gotthard Dobmeier (66), Diplom-Theologe und langjähriger Umweltbeauftragter der Erzdiözese München und Freising, erhält am 31. Januar 2011 (Don-Bosco-Fest) die Ehrendoktorwürde der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern. Bei der Promotionsfeier um 11.00 Uhr im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern wird auch der Eichstätter Diözesanbischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB anwesend sein.
Wie PTH-Rektor Prof. P. Dr. Lothar Bily SDB betont, gelte die Ehrung einem Mann, der sich aus einer christlichen Grundhaltung heraus in hervorragender Weise für die Bewahrung der Schöpfung engagiert habe. An der Benediktbeurer Ordenshochschule, an der die christliche Umweltethik einen wichtigen Stellenwert einnehme, sei Dobmeier kein Unbekannter. Zum Zentrum für Umwelt und Kultur gebe es ebenfalls gute Kontakte. Schließlich sei der praktizierte Umweltschutz aus salesianischer Sicht bedeutsam, da es um eine Option für die Zukunft der Jugend gehe.
Gotthard Dobmeier stammt aus Ensdorf in der Oberpfalz (wo die Salesianer Don Boscos übrigens seit einigen Jahren in der Umwelt-Jugendbildung aktiv sind). Nach dem Studium der Katholischen Theologie war er ab 1970 zunächst Vorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend in der Erzdiözese München und Freising, um dann 1974 Referent für gesellschaftspolitische Bildung an der katholischen Landvolkshochschule Petersberg bei Dachau zu werden. Von 1986 bis zu seinem Ruhestand 2007 war er erster Beauftragter für Fragen der Kirche und Umwelt der Erzdiözese München und Freising sowie Sprecher der Umweltbeauftragten der bayerischen Diözesen.
Von 1992 bis 2007 war Dobmeier auch Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der deutschen Diözesen. 1994 berief ihn die Deutsche Bischofskonferenz in ihre ökologische Arbeitsgruppe; 2001 wurde er zentraler Ansprechpartner der Deutschen Bischofskonferenz für Umweltfragen. Er hat an zahlreichen kirchlichen Veröffentlichungen zum Thema Umweltschutz mitgewirkt. Die Benediktbeurer Ehrendoktorwürde ist nicht die erste Auszeichnung für ihn: 2009 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.













