(openPR) Dreifacher Auftakt mit Gebeten, Luftballonaktionen und Mantelübergabe durch Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt
Berlin. Zum offiziellen Bundestart der Jugendinitiative Hoffnung 2011 wird Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt dem Leitungsteam der Initiative einen Mantel und ein Hoffnungsbuch überreichen. Die symbolische Mantelübergabe ist für den 19.01.2011 in den Räumen des Deutschen Bundestages geplant. Die Überreichung findet im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in Anwesenheit von 100 Jugendlichen statt. Dazu sind auch die Abgeordneten der einzelnen Fraktionen eingeladen.
Im Hoffnungsbuch werden die Aktionen der mittlerweile über 250 teilnehmenden Jugendgruppen und -allianzen dokumentiert. Sie wollen gemäß ihrem Vorbild Jesus Christus handeln und in ihren Orten Salz und Licht sein (Matthäusevangelium Kapitel 5, Verse 13-16). Zusammen mit dem halben Mantel soll das Buch am 11.11.2011, dem offiziellen Ende des Aktionsjahres, wieder zurückgegeben werden.
Premiere des Hoffnungssongs
Der geistliche Auftakt der Initiative ist für Freitag, den 14.01.2011, angesetzt. Im Rahmen der Gebetswoche der Evangelischen Allianz und darüberhinaus sind die Jugendgruppen und -allianzen eingeladen für Deutschland und das Aktionsjahr 2011 zu beten.
In Berlin wird im Rahmen des Gebetskonzertes der Evangelischen Stadtallianz der Hoffnungssong durch den Musiker Tobias Hundt präsentiert. Das Lied wurde eigens für die Initiative von ihm und Samuel Harfst komponiert. Im Text stellen die Sänger die Frage: „Warum eigentlich nicht jetzt und hier?“ Sie motivieren die teilnehmenden Jugendlichen auf ihre Nächsten zuzugehen. Ihre musikalische Antwort lautet: „Das Leben steht vor meiner Tür und wartet auf Gelegenheit.“ Im dazu gedrehten Videoclip interpretiert Produzent Silas Baisch die Taten der Hoffnung als spontane Möglichkeiten und kleine Gesten.
Am Samstag, den 15.01.2011, findet der Gruppenstart der Initiative statt. Hier werden die Gebetsanliegen des Vorabends mit Luftballons „in den Himmel geschickt“. An vielen Orten wird der Bürgermeister, ein Pfarrer oder ein Stellvertreter einen Mantel und ein „Hoffnungsbuch“ an die örtlichen Teilnehmer der Jugendgruppen übergeben.
Das ganze Jahr 2011 wird es unter verschiedenen Oberthemen (z.B. Visitoren, Butterbrotbande, Weihnachtsleuchter) sozial-diakonische Aktivitäten von Jugendgruppen geben. „Jugendliche gehen vorurteilsfrei auf Menschen jeden Alters, jeder Nation und jeder Religion zu und bezeugen ihnen damit die Liebe Gottes“, so Koordinator Pastoralreferent Veit Claesberg (Forum Wiedenest e.V.). „Sie werden ältere Menschen besuchen, Essen verteilen, ihren Ort aufhübschen und in Wort und Tat die Gute Nachricht bezeugen.“ Er ist davon überzeugt, dass ihre guten Taten in ihrer Umgebung wahrgenommen werden. „Jugendliche setzen sich positiv in unserem Land ein, auch wenn es oft anders dargestellt wird.“
Auch nach dem offiziellen Beginn des Aktionsjahres sind christliche Teenager- und Jugendgruppen aufgefordert sich unter www.initiativehoffnung.de für das Aktionsjahr einzuzeichnen.
Weitere nationale Aktionen, die lokal durchgeführt werden, sind die Gebetskampagne in der Fastenzeit „40 Tage Gebet und Fasten für unser Land“ und der Aktionstag „Hoffnung pflanzen“ am 01.05.2011.
Anmerkungen zur Symbolik: Mantel
Der Mantel erinnert an Martin von Tours (316-397 n.Chr.), der laut Überlieferung als römischer Offizier seinen Soldatenmantel mit einem Bettler teilte. Nachts darauf erschien ihm Jesus Christus im Traum, bekleidet mit der Hälfte seines Mantels. Gemäß der Bibelstelle aus dem Matthäusevangelium Kapitel 25, Vers 35-40 erweist sich so echte Nachfolge von Jesus. Der Koordinator der Initiative Veit Claesberg (Forum Wiedenest e.V., Bergneustadt), beschreibt Martin von Tours als Vorbild für Jugendliche im 21. Jahrhundert: „Jugendliche brauchen Vorbilder. Warum nicht auch mal eine geschichtliche Person? Martin von Tours ist über Konfessionsgrenzen hinweg ein Held, wenn es darum geht Gutes zu tun, weil er die Liebe Jesu verkörpert“.















