(openPR) (Bonn) Die Pegelstände des Rheins erreichen derzeit Höchststände, der wirtschaftliche Schaden ist enorm. Dabei könnten viele Überflutungen vermieden werden, wenn die alten, natürlichen Auenlandschaften wieder reaktiviert würden.
"Wechselnde Pegelstände unserer Flüsse in dieser Jahreszeit sind an sich normal", so Ingrid Küsgens, Leiterin des Bonner Büros für Natur- und Kulturmarketing. Durch viele Flussbettbegradigungen und die Bebauung ehemaliger Ausbreitungsflächen der Flüsse suche sich das Wasser den Weg in den besiedelten Raum.
Es sei zu erwarten, dass Überschwemmungen in den nächsten Jahren weiter zunehmen würden. Die Reaktivierung oder auch Schaffung von klassischen Auenlandschaften könne hier helfen. "Viele Kommunen unterschätzen die Möglichkeiten, solche Gebiete auch touristisch besser vermarkten zu können", so Ingrid Küsgens weiter.
In solchen Landschaften könnten sich spezielle, an die wechselnden Wasserstände angepasste Tier- und Pflanzenformen ausbreiten. Diese wiederum sind nicht nur eine ökologische Aufwertung, sondern können gleichzeitig eine regionale Attraktion darstellen.









