(openPR) Sylvia Wetzel, bekannte Publizistin und Meditationslehrerin, ist mit ihrem kritischen Blick auf Kultur und Geschlechterrollen in Ost und West eine Pionierin des Buddhismus in Europa. Sie befasst sich seit 1968 mit unterschiedlichen Wegen zur psychologischen und politischen Befreiung und seit 1977 mit Buddhismus.
Zur Neuauflage ihres seit langem bekannten Buches schreibt die Autorin im Vorwort: „Ist das Buch noch aktuell? Hat sich das Thema nicht erledigt? Ich glaube nicht. Es ist vieles in Bewegung geraten in den letzten zehn Jahren, und dieser Prozess darf und wird weitergehen. Blindheit gegenüber Geschlechterrollen ist nicht nur ein Problem der Religionen im Allgemeinen oder des Buddhismus im Besonderen. Auch in den postmodernen demokratischen Gesellschaften im Westen ist noch viel Raum für die Emanzipation von Frauen und Männern aus eingefahrenen Rollen.“
Dieses Buch befasst sich intensiv mit den unterschiedlichen Rollen von Frauen und Männern im Buddhismus. Auch wenn viele behaupten, das Geschlecht spiele keine Rolle in der Spiritualität, so ist das ein Trugschluss. Aber es geht nicht um ein blindes Anprangern von dominanten Männern oder einer Gesellschaft, die die geschlechtsspezifischen Unterschiede zum Nachteil der Frauen und zum Vorteil der Männer fördert, sondern es geht darum, was Frauen zu ihrer eigenen Befreiung tun können. Hierfür werden konkrete und praktische Übungen und Wege vorgestellt. Ein sehr gelungenes Buch, das auch für Männer, die über ihre eingefleischten Rollen hinauswachsen wollen, viel Stoff bietet.
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