(openPR) Das Infrarot-Rundumsichtüberwachungssystem von HGH erkennt einen Menschen in drei Kilometer, einen Tanker in 20 Kilometer Entfernung
Nicht nur allen Piraten auf den Weltmeeren dürfte das nicht gefallen; Sicherheitsexperten wiederum werden sich freuen: Das mit einem Infrarot-Rundumsichtgerät ausgestattete Komplettsystem ‚Vigiscan‘ kombiniert einen Sensor mit einer Software zur Erkennung von Objekten und Menschen. Die mit einem einfachen und intuitiven Benutzerinterface ausgestattete Software ermöglicht Tag und Nacht eine Abdeckung von 360 Grad, während gleichzeitig eine unbegrenzte Zahl von See-, Luft- und Landzielen beobachtet werden können.
Im Rahmen der letzten Euronaval-Messe in Paris erhielt das Unternehmen jetzt den Innovationspreis für diese Technologie. Aufgrund ihrer ausgefeilten Infrarottechnologie verfügt die Kamera über eine hohe thermische Empfindlichkeit sowie eine große Erkennungsentfernung. Das Gerät kann aufgrund der hohen Drehgeschwindigkeit des Kamerakopfes (zwei Sekunden pro Umdrehung) jeden Raum in Echtzeit überprüfen. Dabei erzeugt die eingesetzte Technologie trotz geringer Maße des Geräts sowohl tagsüber als auch nachts eine hohe Bildqualität. Das große Panoramasichtfeld und die ununterbrochene Überwachung sorgen dafür, dass jegliches Ereignis in einem äußerst weitflächigen Umkreis auch bei Nebel, Rauch oder völliger Dunkelheit erkannt wird.
‚Vigiscan‘ wurde in erster Linie für die Überwachung von Industrieanlagen, Flughäfen, Grenzen und Militäranlagen konzipiert. Mittlerweile dient das System der Überwachung von sehr ausgedehnten Gebieten. So kann es für terrestrische Anwendungen zur maritimen Überwachung, beispielsweise von Häfen oder Küsten, eingesetzt werden. Genauso gut ist durch einen ‚Gyro- Stabilisator‘, der für verwacklungsfreie Aufnahmen sorgt, ein Einsatz auf Schiffen möglich. Die Kamera kann auch als nächtliche Navigationshilfe oder zur Vermeidung von Kollisionen dienen. Als zuverlässiger Wächter erkennt ‚Vigiscan‘ beispielsweise ein Schlauchboot in sechs Kilometer Entfernung oder zeigt Angriffe auf ein Schiff oder eine Offshore-Plattform an. Dabei bleibt der optische Radar selber nicht detektierbar.













