(openPR) AVA-Rinderfachtagungen 2010/2011: viele Tierärzte und Landwirte besuchten gemeinsam die Veranstaltungen im Norden
Trotz Schnee und Eis waren die beiden Veranstaltungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in Ostfriesland (Großefehn) und Ahlerstedt (zwischen Bremen und Hamburg) „voll“. Es gab sehr gute Diskusionen, galt es doch, viele Fakten nachzufragen, um letztendlich die Umsetzung und Anwendung für die tägliche Praxis von Tierärzten und Landwirten im landwirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen. Die Tagungspartner der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA): Janssen Animal Health (Neuß), Intervet (Unterschleißheim), Leiber (Bramsche) und Lohmann (Cuxhaven) konnten sich erneut davon überzeugen, dass bei den sehr gut gebuchten Fachtagungen der Erwartungshorizont, den die Fachleute der Tierproduktion und Bestandsbetreuung an den Veranstalter gestellt hatten, sehr hoch waren. Besonders fiel der Anteil interessierter junger Betriebsleiter und Betriebsnachfolger auf, die die Rinderfachtagungen besuchten.
Hochleistungen werden nur mit bestem Management erreicht. Konsequenz und Organisation des „Managers“, also des Betriebsleiters, sind die Grundlagen einer funktionierender Herde. Die Grundsicherung der Tiergesundheit ist die Fütterung. Und letztendlich muss die Steigerung der Futteraufnahme das Ziel sein. Natürlich haben die hoch leistenden Milchkühe ihre Leistungsgrenzen, die wir kennen müssen, so Prof. Dr. Martens von der Veterinäruniversität in Berlin. Fruchtbarkeit mit OvSynch? Eigentlich nicht nötig, denn die Kontrollgruppen sind meist nicht schlechter in der Fertilitätsleistung. Mastitisprophylaxe – der Schwerpunkt wird auf die „Problemfelderkennung“ gelegt, wie Frau Dr. Katrin Mahlkow-Nerge von der Landwirtschaftkammer in Kiel deutlich herausstellte. Dokumentation heißt hier das Schlüsselwort. „Richtige“ Futterzusätze für Hochleistungstiere? – auf jeden Fall, wie die Beiträge der Futterexperten zu Carnitin und Hefe auswiesen. Auch eine Bestandsaufnahme des chronischen Botulismus, hervorgerufen durch Clostridium botulinum, wurde von AVA-Chef Ernst-Günther Hellwig vorgetragen. Mittlerweile sind die Fakts der Erkrankung bei Tier und Mensch diesbezüglich nicht mehr von der Hand zu weisen.
Gerne können sich Tierärzte der Bestandsbetreuung und Landwirte zu den weiteren gemeinsamen Veranstaltungen in Süddeutschland im Januar und Februar 2011 noch unter
oder www.ava1.de anmelden.












