(openPR) „Nur 180 Meter – Liebe im Schatten der Mauer“, so lautet der Titel des autobiografischen Romans von Regina Albrecht, der im AUGUST VON GOETHE LITERATURVER-LAG erschien und in dem die Autorin über ihre spektakuläre Flucht aus der DDR der frü-hen Siebzigerjahre berichtet.
Regina und Eckhard Albrecht treffen sich zum ersten Mal 1967 auf einem Klassentreffen ihrer Eltern. Die beiden lernen sich kennen, dann lieben, doch der Eiserne Vorhang erschwert die Angelegenheit, denn die achtzehnjährige Ingenieurstudentin lebt in Ost-Berlin, Eckhardt in West-Berlin und Göttingen. Sie beginnen einander Briefe zu schreiben, was der Staatssicherheit ein Dorn im Auge ist. Regina wird schließlich der Kontakt zu Eck-hardt verboten. Doch für beide steht fest, dass sie zusammengehören und so beschließt sie die Flucht aus der DDR: Während eines Rumänien-Urlaubs wird Regina in einer spektakulären Aktion, versteckt im Kofferraum eines Ford Mustangs, über Jugoslawien und Österreich in die BRD geschleust, wo sie von ihrem Freund in sehnlichster Erwartung empfangen wird.
Ein bewegendes Schicksal voller Dramatik und historischer Relevanz, das die Folgen der SED-Diktatur unverstellt wiedergibt. Das Schicksal von Regina und Eckhard Albrecht und das unbeschreibliche persönliche Leid, das beide zu erdulden hatten, kann als prototypisch für zahlreiche deutsch-deutsche Trennungsschicksale gelten. Die ARD hat diese schlag-baumüberspannende Liebe in der Dokumentation „Rendezvous im Schatten der Mauer“ präsentiert. Ebenso der MDR bei „Hier ab vier“, der NDR sowie das SWR Fernsehen, die zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls über deutsch-deutsche Schicksale berichteten.













