(openPR) Ein Erlebnisort der besonderen Art – das ist das Zeppelin Museum Friedrichshafen: Unter einem Dach sind hier Technik und Kunst auf einzigartige Weise vereint. Mit der weltweit umfangreichsten Sammlung zur Geschichte und Technik der Luftschifffahrt sowie einer bedeutenden Kunstsammlung aus der Bodenseeregion bietet das Zeppelin Museum eine zweifache Sicht auf die Welt. Unlängst hat das Museum im Zuge seiner Neukonzeption nun auch mediale Inszenierungen zur Präsentation seiner „Schätze“ geschaffen, wobei hier eine über 20 Quadratmeter große Projektion im neu gestalteten Film- und Medienraum das Highlight bildet. Für den kinoähnlichen Raum hat die ict Innovative Communication Technologies AG (Kohlberg) ein Digital Signage System mit integrierter Mediensteuerung aufgesetzt, das neben der Projektion und ihrer Zuspielung weitere Multimedia-Komponenten einbindet.
Das Digital Signage System umfasst neben den Ausspielgeräten (Projektoren und Displays) vier PCs, die im Verbund für eine optimale Bespielung bzw. Steuerung der Anlage sorgen. Für die großflächige Softedge-Projektion im Film- und Medienraum wird ein PC-basierter Videoserver (AV Stumpfl Media Engine) eingesetzt, die die speziell vorproduzierten Inhalte über eine Wings Platinum 4 Programmierung ausspielen. Drei lichtstarke Projektoren und eine maßgefertigte, motorische Rollleinwand mit einer Projektionsfläche von 8,8 x 2,4 m wurden dafür an eine Bestandsdecke montiert – keine einfache Aufgabe aufgrund der überdimensionalen Leinwandabmaße und anderer, in der Decke bereits vorhandener Infrastruktursysteme. In beeindruckender Bildgröße und höchstauflösender Bildqualität (4.348 x 1.200 Pixel) wird die filmisch erzählte Geschichte der Luftschifffahrt für die Besucher so zum einmaligen Erlebnis. Über die in das Digital Signage System eingebundene Mediensteuerung, welche auf einem vierten PC mit einer ISEO-Programmierung realisiert wurde, sind die Lichttechnik sowie die von ICT installierte Tontechnik steuerbar. Damit können – synchron zum Film – beispielsweise entsprechende Lichtstimmungen abgerufen werden. „Tiefer eintauchen“ in die Geschichte der Luftschifffahrt können die Besucher mit den gezeigten 3-D-Filmen, für die sie eine 3-D-Brille erhalten. Die Häufigkeit und Taktung der verschiedenen Filme wird über die Mediensteuerung automatisiert, kann aber auch jederzeit manuell erfolgen. Im angrenzenden Technikraum, der ebenfalls von ICT ausgestattet wurde, können die Tagesabläufe vom Museumspersonal über ein Redaktionssystem in der Software definiert und von dort gesteuert werden. Als Steuerungstool kann außerdem ein iPod touch (iPod touch ist eine Marke von Apple Inc.) genutzt werden, wodurch die Digital Signage Anlage auch direkt im Film- und Medienraum steuerbar ist. Für bestimmte Anlässe wie z. B. Konferenzen oder Vorträge kann die Leinwanddarstellung umgestaltet werden, so dass Split-Screen- oder Picture-in-Picture-Visualisierungen möglich sind. ICT hat hierfür in der Mediensteuerung verschiedene Projektionslayouts vorprogrammiert und im Film- und Medienraum entsprechende Anschlussfelder für weitere Geräte wie Notebooks oder andere Video- bzw. Audioquellen integriert. Wird im Film- und Medienraum keine Leinwand benötig, kann diese dank ihres Rollcharakters motorisch eingefahren werden, womit zugleich der Blick auf den Bodensee durch die dahinter liegende Fensterfront freigegeben wird. Im Zutrittsbereich des Film- und Medienraums wird der Besucher über 46“ LC Displays informiert, welcher Film dort momentan läuft und welche Filme zu welchen Zeiten als nächstes gezeigt werden. Auch diese Displays sind in die Digital Signage Anlage eingebunden, so dass deren Inhalte aus der Playlist des Film- und Medienraums generiert werden können. Weitere 46“ LCDs sind abrundend im Bereich der Wechselausstellung in das Museumskonzept integriert und informieren die Besucher über das aktuelle Ausstellungsthema. „Mit der Digital Signage Anlage im Zeppelin Museum Friedrichshafen hat das ICT Team ein äußerst anspruchsvolles Projekt mit engstem Zeitrahmen realisiert“, sagt Oliver Meyer, Projektleiter bei der ICT AG. „Von der Vergabe bis zur Inbetriebnahme vergingen nicht einmal acht Wochen. Vor allem die komplexe Aufgabenstellung seitens der medientechnischen Planung – gerade auch hinsichtlich des Programmieraufwands – galt es, projektgerecht umzusetzen. Durch die reibungslose Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und die vorbildliche Abstimmung der einzelnen Gewerke untereinander konnte diesen Herausforderungen professionell begegnet werden“, schließt Meyer.











