(openPR) Seit einiger Zeit baut die agaSAAT GmbH selbst Leinsaat und Blaumohn in Flandern/Frankreich sowie in Ostdeutschland an. Dadurch will das niederrheinische Saatgutunternehmen den möglichen Schwierigkeiten mit GVO-verunreinigter Ware aus Kanada und anderen Importländern entgehen. Der positive Nebeneffekt: Weite Transportwege entfallen, die Umwelt wird geschont. Der agaSAAT Eigenanbau ist Bestandteil des sunBACK® Sortiments. Die Leinsamen sind unter dem geschützten Namen SuZanne®, der Blaumohn als agaBLUE® erhältlich.
Neukirchen-Vluyn – Das Internet-Lexikon Wikipedia definiert den Begriff „ökologische Nachhaltigkeit“ als „Zieldimension, Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Dies umfasst den Erhalt der Artenvielfalt, den Klimaschutz, die Pflege von Kultur- und Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt sowie generell einen schonenden Umgang mit der natürlichen Umgebung.“ Das Familienunternehmen agaSAAT legt schon seit Beginn großen Wert auf qualitativ hochwertige Ware, die im Einklang mit der Natur produziert wird.
Durch die jüngsten GVO-Skandale konnte jedoch der Import GVO-freier Leinsaat nicht mehr zu 100 Prozent sichergestellt werden. „Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, selbst Leinsaat anzubauen“, erklärt agaSAAT Geschäftsführer Werner Arts die Gründe für den Eigenanbau. „Dadurch bekommt der ökologisch orientierte Verbraucher alles aus einer Hand, sozusagen mit agaSAAT Garantie.“ Der agaSAAT Eigenanbau lässt sich lückenlos von der Aussaat bis zum Abpacken zurückverfolgen: Der Farmer-Passport auf jedem Sack gibt detaillierte Auskunft über den gesamten Produktionsweg.
Auch Blaumohn produziert der niederrheinische Saatenhändler mittlerweile selbst. „Um dem Problem zu hoher Morphinwerte bei importiertem Blaumohn vorzubeugen, bauen wir diesen in Flandern und Ostdeutschland an“, berichtet Arts. „agaBLUE® hat nur einen Morphingehalt von maximal vier Milligramm pro Kilo und bleibt somit weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Morphin-Toleranzgrenzen.“
Natürlich wird die sunBACK® Ware, wie alle agaSAAT Produkte, im hauseigenen sowie in externen Labors auf Rückstände, Mikrobiologie und GVO untersucht. Zusätzlich wird bei agaBLUE® der Morphingehalt genauestens geprüft. Besonders schonende Reinigungsverfahren sichern eine gleichbleibende, homogene Qualität der Saaten.
Ein positiver Nebeneffekt des Eigenanbaus ist der Wegfall weiter Transportwege. Der bisherige Leinsaat-Hauptproduzent war Kanada. Die Ware hat sehr lange Wege hinter sich legen müssen, ehe sie in Deutschland angekommen ist. „Durch unseren Eigenanbau wird der CO2-Ausstoß deutlich reduziert und die Umwelt geschont“, meint Arts. „Damit werden wir unserer sozialen und ökologischen Verantwortung gerecht.“













