(openPR) Unter dem Motto „Damit Geschichte Zukunft hat“ informierte die Initiative „Wir helfen den Fassaden!“ auf der Messe „denkmal“ (18.-20.11.2010) in Leipzig über die Einsatzmöglichkeiten von Siliconharzfarben. Im Gespräch mit namhaften Experten der Branche erhielten Restauratoren und Maler praktische Tipps zur Verarbeitung des modernen Farbsystems.
München, 29.11.2010 – Funktionieren Siliconharzfarben auf allen Untergründen? Welches farbliche Spektrum ist möglich? Und was sollte man bei der Anwendung auf Stuckrekonstruktionen beachten? Diese und weitere Fragen zum Einsatz von Siliconharzfarben auf historischen Fassaden beantworteten auf der diesjährigen Messe „denkmal“ in Leipzig die Farbexperten der Initiative „Wir helfen den Fassaden!“. Am zweiten Messetag gab der renommierte Restaurator und Stuckateurmeister Rudolf Woidich im Rahmen eines Gesprächsforums dem interessierten Fachpublikum wertvolle Tipps für die Verarbeitung des feuchtigkeitsregulierenden Farbsystems.
„Wir sind mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden“, so Regine Köcher, Sprecherin der herstellerübergreifenden Initiative. „Das große Interesse der Messebesucher an den Einsatzmöglichkeiten von Siliconharzfarben im Denkmalschutz zeigt, dass unser Informationsangebot genau auf die Bedürfnisse des Fachpublikums abgestimmt war.“ Bereits am ersten Messetag informierten sich zahlreiche Brancheninsider, darunter Architekten, Restaurateure und Maler, über die Produkteigenschaften dieses innovativen Farbsystems. Insgesamt registrierte die Initiative mehr als 500 interessierte Besucher, denen am Stand der Initiative ein eigens für diesen Anlass zusammengestelltes Team von Farbexperten Rede und Antwort stand.
Bei der Verwendung von Siliconharzfarben im Denkmalschutz besteht nach wie vor Aufklärungsbedarf. Ob der Kunstharzanteil nicht die Atmungsfähigkeit der Fassade einschränke, fragte etwa ein Restaurator die Experten der Initiative. „Genau das Gegenteil ist der Fall. Siliconharzfarben leiten Niederschlagswasser an der Außenhaut einer Fassade ab, während die Feuchtigkeit aus dem Inneren diffundieren kann“, stellte der Farbexperte Rudolf Woidich richtig. Dadurch blieben extravagante Farbfassungen dauerhaft erhalten, Putzabplatzungen durch Wechselbeanspruchung, Salzausblühungen oder Veralgungen könnten deutlich verringert werden, so Woidich.
Besondere Aufmerksamkeit am Stand der Initiative erregte die Präsentation der jüngsten Fallstudie zum Schloss Haimhausen bei München. Hier wurde in Form einer Diashow eindrucksvoll illustriert, weshalb bei denkmalgeschützten Gebäuden der Einsatz einer hochwertigen Siliconharzfarbe empfehlenswert ist. Auch die Vorstellung des jüngst eingerichteten Mediacenters auf der Homepage der Initiative (www.srep.com) fand bei den Fachbesuchern großen Anklang. Anschauliche Darstellungen des Abperleffekts und der Wasserdampfdurchlässigkeit von Siliconharzfarben rundeten das informative Angebot der Initiative „Wir helfen den Fassaden!“ ab.
Sonderpreis Denkmalschutz
„Der Einsatzbereich Denkmalschutz nimmt für Siliconharzfarben mittlerweile einen großen Stellenwert ein“, erklärt Regine Köcher. Um dem gestiegenen Einsatz von Siliconharzfarben im historischen Umfeld Rechnung zu tragen, wurde im Rahmen des aktuell laufenden Fassadenwettbewerbs diesmal zusätzlich ein „Sonderpreis Denkmalschutz“ ausgelobt. Alle Malerbetriebe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind zur Teilnahme eingeladen. Als Hauptpreis gibt es diesmal den cleveren Kleintransporter „Nemo“ von Citroen und weitere exklusive Preise zu gewinnen. Teilnahmeflyer können auf der Website www.srep.com heruntergeladen werden.










