(openPR) München, August 2008 – Welche Farbe für welche Zwecke? Wie halten es die Maler mit der Beratung? Und wie klappt die Zusammenarbeit mit Architekt und Bauherr? Malermeister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich bei der zweiten Auflage von „Wir helfen den Fassaden! Der Wettbewerb“ beworben. Verlangt waren ein Vorher und ein Nachher-Bild sowie erläuternde Angaben zum Referenzobjekt. 80 Bewerber rückten in die engere Auswahl. Die statistische Auswertung durch Wacker Silicones, dem Initiator der Hersteller unabhängigen Initiative, liefert einen interessanten Einblick in unser Gewerbe.
„Warum setzen Sie Siliconharzfarben ein?“, wurden Maler in der Bewerbung gefragt. Feuchtigkeitsschutz lautete die meist genannte Antwort (62,50%). Dahinter: Langlebigkeit (30%), Schmutzresistenz (28,75%), Optik (26,25%) und Schutz vor Algenbefall (21,25%). „Anders als noch vor wenigen Jahren werden die verschiedenen Farbsysteme heute sehr differenziert betrachtet“, sagt Dr. Hans Mayer, Manager und Chemiker bei Wacker Silicones. Der Kenntnisstand der Maler, die sich beworben haben, war durchwegs hoch. „Vielleicht hat auch unsere Aufklärungsarbeit ein Stück weit dazu beigetragen – jedenfalls war der Einsatz von Siliconharzfarben stets sauber und sachgemäß ausgeführt.“
Besonders erfreulich: Maler treten gegenüber Kunden und Partnern selbstbewusster auf und reüssieren zunehmend auch im Bereich „Beratung“. Über 80 Prozent der Bewerber beschreiben, wie stark sie bei der Realisierung des Projekts als Kundenberater gefordert waren. Wichtigste Instrumente dabei: das Anlegen von Musterflächen und der Einsatz moderner Visualisierungssoftware. „Etwa jeder vierte Maler setzt diese Software heute regelmäßig ein“, betont Dr. Mayer. „Damit erschließen sich vollkommen neue Möglichkeiten für den Berufsstand.“
Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, wenn über 87% der Maler angeben, dass Sie die treibende Kraft hinter dem eingereichten Gestaltungskonzept waren. Bei 65% handelte es sich gar um eine exklusive Leistung des Malers. Selbstverständlich reden Bauherren und Besitzer immer noch ein Wörtchen mit – gerade im gewerblichen Bereich: Etwa 7,5 % konzeptionieren selbst.
„Es freut uns sehr, wenn Maler das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen und mit ihrem Können nicht hinter dem Berg halten“, sagt Dr. Mayer. Dass es davon immer mehr Handwerker gibt, habe die zweite Auflage des Siliconharzfarben-Wettbewerbs bewiesen. Allen voran der Gesamtsieger, das Malergeschäft Lemmel aus der Schweiz. Ebenso schlicht wie eindrucksvoll verwandelte das Familienunternehmen ein unscheinbares Gasthaus in ein strahlendes und einladendes Gebäude. Die Konzeption lag dabei ganz in den Händen der Lemmels: „Wir konnten jedes Detail genau so umsetzen, wie wir es uns vorgestellt hatten“, so Adrian Lemmel, frisch gebackener Gesamtsieger und stolzer Besitzer eines VW Caddys im „Wir helfen den Fassaden!-Look“.
Übrigens: 85% der Bewerbungen stammen aus Deutschland. Aus Österreich und der Schweiz, wo der Wettbewerb zum ersten Mal statt fand, kamen jeweils 7,5%. Die meisten Einsendungen gab es im Bereich Wohnen (57,50%), gefolgt von Gewerbebaureferenzen (23,75%) und Denkmal geschützten Gebäuden (18,75%.)








