(openPR) Jedes Jahr aufs Neue kommen die Listen mit den teuersten und exklusivsten Einkaufsstrassen in den Metropolen der Welt in die Medien. In Europa ist es in diesem Jahr überraschenderweise weder die Champs-Elysees in Paris, noch die noble Bond-Street im hippen London. Der diesjährige Spitzenreiter liegt in der Schweiz, und ist unter dem eher unspektakulären Namen „Bahnhofsstrasse“ mitten im beschaulich schönen Zürich zu finden. Umgerechnet 7.000 Euro muss der geneigte Käufer in dieser exklusiven Gegend der Eidgenossen für einen Quadratmeter auf den Tisch legen.
Diese Hitliste sollte jedoch nicht den Fakt verschleiern, dass Wohnraum in den bisher favorisierten Städtemetropolen erschwinglicher geworden wäre. Paris und London gehören nach wie vor zu den Städten, die mit unglaublichen Mietpreisen von sich Reden machen und auch Unmut und Kopfschütteln hervorrufen. Gerade in Paris ist der Wohnraum in den letzten 10 bis 15 Jahren unglaublich knapp geworden. In der Seine-Metropole wohnen auf einer Fläche von etwas über 100 Quadratkilometern mittlerweile 12 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Auf der beinahe 10 Mal größeren Fläche wohnen in Berlin rund 3,5 Millionen Menschen. A propos: Auch die Spree-Metropole und überraschenderweise die spanische Hauptstadt Madrid haben in den letzten Jahren deutlich an Quadratmeterpreisen zugelegt.
„Während die Preissteigerungen für Immobilienkäufe in der Spanien bzw. direkt in Madrid vornehmlich aufgrund günstiger Preise und staatlichen steuerlichen Vergünstigungen nach dem Platzen der Blase im Jahr 2007 angezogen haben, ist die Entwicklung in der deutschen Hauptstadt gänzlich anderen Gründen geschuldet“, weiß Jörg Peters, Mitglied des Verwaltungsrates der Anlage und Kapital AG aus der Schweiz, die vor allen in Immobilien in Metropolen und vor allem auch in Berlin investieren.
„Berlin legte in den letzten Jahren einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufschwung hin und ist auch in Sachen nationaler und internationaler Attraktivität noch längst nicht an seine Grenzen gestoßen. Dass der Immobilienmarkt hier noch eine richtig spannende, ökonomisch wichtige und interessante Geschichte werden wird, steht für uns außer Zweifel.“
Studien zufolge zieht es vor allem immer mehr junge und gut ausgebildete Menschen in die Hauptstadt. Neben den angesprochenen wirtschaftlichen Boom in der Stadt ist das umfassende kulturelle Angebot, sowie das Image der Stadt ein nachhaltiger Attraktivitätsfaktor. In die Riege der teuersten zehn Einkaufstrassen haben es jedoch weder die Friedrichstrasse in Mitte, noch die bekannten Strassen im In-Viertel Prenzlauer Berg oder dem luxuriösen Charlottenburg geschafft.
Es scheint trotz des anhaltenden Aufschwungs immer noch, wie in dem alten Slogan der Stadt in leicht abgewandelter Form zuzugehen: Berlin ist immer noch nicht ganz reich - aber immer noch sexy.













