(openPR) TCI-Chef Hohn begräbt Kriegsbeil mit der Deutschen Börse
FRANKFURT, 27. Mai. Der Chef des britischen Hedge Fonds, Christopher Hohn, hat betont, daß der monatelange öffentliche Streit mit der Deutschen Börse nicht seinem normalen Investment-Stil entspricht. "Wir haben exzellente Beziehungen zu den Unternehmen, in die wir normalerweise investieren", sagte Hohn gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagausgabe). Hohn betonte, nach der Hauptversammlung am Mittwoch noch keine Aktien der Deutschen Börse verkauft zu haben. "Es gibt keinen Grund dafür. Die Deutsche Börse schafft langfristige Werte. Wir können uns daher vorstellen, die Papiere für Jahre zu halten. Wir haben das langfristigste Kapital, das jemand in Europa haben kann. Es ist zum Teil fünf Jahre gebunden", betonte Hohn der Zeitung zufolge.
In die künftige Strategie der Börse will sich TCI nicht einmischen. "Das sind Entscheidungen der Unternehmensführung und des Aufsichtsrats. Wir haben keine Absicht, diese zu kontrollieren." Er befinde sich weiter im Dialog mit dem Aufsichtsratsvorsitzendem Rolf Breuer bei der Suche nach Kandidaten für Aufsichtsrat und Vorstandsvorsitz.
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