(openPR) Was ist das, das Ruhrgebiet? Autoren sind Seismographen und als solche sensibel im Wahrnehmen ihrer Umgebung. Es liegt also nahe, Dichter und Autoren zu fragen, wie heimatlich ihnen diese Landschaft ist, und wo sie sich behaglich fühlen und wo nicht. Wir wollten nicht Fremde den „Pott“ besingen lassen, sondern einheimische Autoren bitten, allen neugierigen Besuchern inmitten der Stadtlandschaft Ruhrgebiet Nischen und Paradiesgärtlein aufzuzeigen, und Friedhöfe, Busbahnhöfe und Trinkhallen zum Sprechen zu bringen.
Die Literatouren sind eine Rubrik des Literatur-Portals www.literaturport.de. Nachdem die „Spaziergänge“ von vierzehn Berliner Autoren 2008 auf großes Interesse gestoßen sind, freuen wir uns, Ihnen zwölf „Literatouren“ namhafter im Ruhrgebiet beheimateter bzw. der Region eng verbundener Schriftsteller präsentieren zu können: Jürgen Brôcan, Wolfgang Cziesla, Fritz Eckenga, Bettina Gundermann, Dieter Jandt, Barbara Köhler, Judith Kuckart, Ulrich Land, Ralf Thenior, Sebastian23, Norbert Wehr und Wolfgang Welt. Als „Bonus-Text“ wurde die 1966 von Nicolas Born verfasste Geschichte „Libuda“ dem Tour-Charakter entsprechend eingebettet.
Zu allen Touren gibt es textbegleitende Fotografien von versierten Fotografen.
Eine verlinkte Landkarte lädt zum Nachgehen der Stationen ein, jeden Text kann man sich auch als MP3-Version vorlesen lassen, und das Literaturport-Autorenlexikon hält weiterführende Informationen zu den Autoren bereit.
Durch die Online-Präsentation auf www.literaturport.de sind die Literatouren weltweit und über Jahre hinweg abrufbar und sind damit ein Projekt, das über das Kulturhauptstadtjahr hinaus präsent sein wird.
Die RWE Stiftung ermöglichte das Projekt.













