(openPR) In der vergangenen Woche fand, initiiert vom US-State-Department, die Young Leaders Dialog Conference 2010 in Prag statt. Vertreten war auch die Aktion Zivilcourage durch die Vorsitzende des Vereins, Agnes Scharnetzky. Vom 8. bis zum 12. November kamen circa 240 junge Menschen aus Führungspositionen von Nichtregierungsorganisationen, Universitäten und der Wirtschaft aus den USA sowie Zentral- und Osteuropa zusammen. Das US-amerikanische State-Department bot ihnen die Möglichkeit, sich kennen zu lernen, sich zu aktuellen und künftigen Fragen und Problemen auszutauschen und Einblick in die internationale und transatlantische Zusammenarbeit zu gewinnen.
Dazu gab es zu den Schwerpunkten Transatlantic Security, Environmental issues und Tolerance and Diversity In-Put Referate und verschiedene Panels, bei denen einzelne Fragen vertiefend diskutiert werden konnten. Es war spannend, Gemeinsamkeiten und Unterscheide, aber auch Spannungsfelder zwischen den vertretenen Nationen aufzudecken. Überdies bestand in Kleingruppen die Möglichkeit, ganz praktisch ein gemeinsames, internationales Projekt zu konzipieren, das hoffentlich in den kommenden Monaten gemeinsam umgesetzt werden kann.
Die Konferenz machte ihrem Namen alle Ehre, Dialoge standen im Mittelpunkt. Sie bildeten die Grundlage für zahlreiche interessante Begegnungen, die in Zukunft hoffentlich zur Basis einer erfolgreichen und nachhaltigen Zusammenarbeit werden.
Bereits im März diesen Jahres konnte der Aktion Zivilcourage e.V. erste Erfahrungen auf internationalem Gebiet sammeln. Sebastian Reißig, Geschäftsführer des Vereins, nahm an einem dreiwöchigen Austausch zum Thema “Countering Right Wing Extremism” in den USA teil. Im Rahmen des International Visitor Leadership Program (IVLP) des U.S. Department of State stand die Begegnung / Vernetzung mit staatlichen und nicht-staatlichen Einrichtungen und ein Erfahrungsaustausch zur Arbeit für Demokratie und Toleranz zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschland im Vordergrund.
Teil 3 des Austausches / der Vernetzung auf internationaler Ebene im Jahr 2010 ist die 4. Generalkonferenz der "Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus" in Uppsala (Schweden). Marek Stahl, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, und Jana Seidel, ehrenamtliche Projektkoordinatorin, werden sich vom 18.-19. November im Rahmen der Konferenz "Cities Promoting Equality and Solidarity" der Frage widmen - wie man auf Ebene der städtischen Behörden gegen Rassismus und Diskriminierung vorgehen kann, um eine lebenswerte Umgebung zu schaffen, die sich durch Werte wie Gleichberechtigung und Solidarität auszeichnet.
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Über das Unternehmen
Die Aktion Zivilcourage versteht sich als überparteiliches Bündnis. Der Verein setzt sich aktiv und positiv für die Stärkung von Demokratie, Offenheit, Zivilcourage, Toleranz und Vielfalt ein. Außerdem engagieren wir uns für die Zurückdrängung von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Diskriminierung, Rassismus und Gewalt. Der Fokus liegt dabei auf dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Unser Handeln zielt darauf ab, Perspektiven für gesellschaftliches Engagement bei allen Menschen zu eröffnen und Demokratie somit erlebbar zu machen. Wir geben Räume für Selbstverwirklichung, motivieren und unterstützen Menschen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und Zivilcourage zu zeigen. Dabei setzen wir Schwerpunkte auf die Zielgruppen junger Menschen sowie die mit ihnen in Beziehung stehenden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Wir lassen uns von dem Grundprinzip leiten, dass sich eine lebendige und stabile Demokratie durch selbstbewusste und aktive Menschen auszeichnet, die ihre Mitmenschen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, ihrem Geschlecht und ihrer Religion als gleichwertig anerkennen. Wir möchten jeden dazu ermutigen, Verantwortung für die friedliche Gestaltung seines sozialen Umfelds zu übernehmen und Probleme anzusprechen, um diese in fairer Auseinandersetzung gemeinsam zu lösen. Wir wollen mit unserer Arbeit die Verbundenheit der Menschen mit der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stärken.
Unsere Arbeit wird von der festen Überzeugung bestimmt, dass der Dialog die Grundvoraussetzung für das gemeinsame Erreichen unserer Ziele ist. Durch eine breite, offene, partnerschaftliche und kontinuierliche Vernetzung von Initiativen, Vereinen, Behörden, Kirchen und allen demokratisch gesinnten gesellschaftlichen Akteuren streben wir als kompetente Ansprechpartner eine nachhaltige Wirkung unserer Arbeit vor Ort an.
Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass das Engagement jedes einzelnen Menschen für unsere Demokratie nur durch motivierende und positive Erfahrungen gefördert werden kann. Denn unsere Vergangenheit können wir nicht ändern, aber für die aktive und positive Gestaltung unserer Zukunft übernehmen wir gemeinsam Verantwortung.
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