(openPR) Der Lasttest der Technischen Werke Kaiserslautern (TWK) hat es nun ans Licht gebracht: Mit Smart Metering stehen mehr als 99 Prozent der Standardlastprofildaten in sechs Stunden, auch unter maximaler Belastung, zur Verfügung. Die Schnelligkeit verändert die Tarifstruktur indes auch inhaltlich: Die „Echtzeitdaten“ ermöglichen neue Tarifmodelle. Die EVB Energy Solutions hat den Lasttest begleitet.
Hintergrund des Lasttests war zunächst die Qualitätssicherung auch bei großer Belastung. „Bislang wurden Übertragungskapazität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Datenübertragung für den Realbetrieb angezweifelt. Zwar können maximal 1024 intelligente Stromzähler mit einem Datenkonzentrator interagieren – allerdings liegt in der
Praxis der Wert in der Regel zwischen 20 und 250 Zähler pro DC“, erklärt Marco Balke, Field Application Engineer bei Echelon EDC GmbH. Die Technischen Werke Kaiserslautern haben mit insgesamt 1430 Smart Metern untersucht, welche Übertragungskapazität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit die Datenübertragung zwischen Echelon Smart Metern und dem Datenkonzentrator (DC) in einem Powerline Communication-Netzwerk (PLC) erreicht. „Um belastbare Ergebnisse zu erhalten, wurde in drei unterschiedliche Kommunikationsszenarien getestet: Im High-Load-Szenario musste ein DC die Lastprofile von 188 angeschlossenen Stromzählern weitergeben, in der nächsten Testgruppe („very high load“) wurden 303 Stromzähler an einen Datenkonzentrator angeschlossen, und im „Extreme-Load-Szenario“ hat ein DC mit 939 Smart Metern kommuniziert“, beschreibt Balke den Testaufbau. Zur Messung der PLC-Performance wurden über einen Zeitraum von 36 Tagen täglich Lastprofile mit einer wachsenden Anzahl von Messwerten übertragen.
Im Testlauf wurden die Lastprofile von den DC über die Meterus-Schnittstelle der EVB an das Softwaresystem der TWK geliefert. „Insgesamt wurden während des Tests 50.247 Lastprofile von Kunden übertragen, das sind mehr als 10 Millionen 15-Minuten-Werte!“, rechnet Balke vor. Nun steht die Auswertung des Testlaufs fest. Das Ergebnis: Die Datenübertragung via PLC-Technik ist mehr als zuverlässig, der Datenkonzentrator hat in den High-Load Szenarien mehr als 99 Prozent aller verfügbaren Lastprofile innerhalb von 6 Stunden gesammelt und weitergeleitet. „Im Vergleich zu den bisherigen Ableseintervallen ist dieser Wert enorm“, erklärt Balke. „Die TWK haben bewiesen, dass die Kommunikation in dem Echelon Networked Energy Services (NES) sehr stabil läuft. Die meisten Lastprofile sind innerhalb von Stunden verfügbar."
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Die LonWorks® Infrastructure-Produkte von Echelon erweitern das intelligente Netz auf intelligente Gebäude-, Heim- und andere Systeme, indem sie Millionen von energieeffizienten Alltagsgeräten von Tausenden von Herstellern mit Energie versorgen und sie miteinander, mit dem Stromnetz und dem Internet verbinden. LonWorks-basierte Produkte arbeiten zur Überwachung und Senkung des Energieverbrauchs vernetzt. Sie sorgen für Kosteneinsparungen und die Steigerung von Produktivität, Service, Qualität, Sicherheit und Benutzerkomfort in den Netzen von Versorgern, städtischen Einrichtungen, Gebäuden, in der Industrie, im Transportbereich und bei Heimnetzwerken.