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HanseCom: Elemente einer zukunftssicheren Mobilitätsplattform

06.11.201819:22 UhrIT, New Media & Software
Bild: HanseCom: Elemente einer zukunftssicheren Mobilitätsplattform
Eine Mobilitätsplattform muss Daten über Tarife, Kunden etc. zentral integrieren. (Quelle: HanseCom)
Eine Mobilitätsplattform muss Daten über Tarife, Kunden etc. zentral integrieren. (Quelle: HanseCom)

(openPR) Hamburg, 6. November 2018 - Der ÖPNV muss sich neu aufstellen, um den Anforderungen der Mobilität gerecht zu werden. Eine kundenorientierte Mobilitätsplattform ist dafür die Voraussetzung. HanseCom zeigt, was Verkehrsunternehmen dabei beachten müssen.



Wenn Verkehrsunternehmen die Mobilität in ihrer Region aktiv gestalten wollen, benötigen sie eine zukunftssichere Mobilitätsplattform: eine Software-Lösung, mit der sie die Anforderungen der Kunden abdecken können und mit der sie auf die kommenden Aufgaben des sich stark verändernden ÖPNV vorbereitet sind.

Als Experte für mobile Ticketing-Plattformen und Kundenmanagementsysteme zeigt HanseCom, welche wesentlichen Anforderungen eine Mobilitätsplattform erfüllen muss:

1. Kundendaten: Informationen über die Kunden, ihre Präferenzen und Gewohnheiten sind, soweit sie die Benutzung von Verkehrsmitteln betreffen, von zentraler Bedeutung; nur auf dieser Basis können Verkehrsunternehmen individualisierte Angebote erstellen und so den tatsächlichen Bedarf ihrer Kunden abdecken. Eine Mobilitätsplattform muss dafür eine konsistente, systemübergreifende Lösung umfassen. Hierbei ist neben der Einhaltung von Datenschutzbestimmungen unabdingbar, dass die Kundendaten beim jeweiligen Verkehrsunternehmen bleiben.

2. Tarife: Eine Mobilitätsplattform muss unterschiedliche Tarife und Tarifsysteme in einer konsistenten Lösung abbilden können; neben den ÖPNV-Tarifen sollten auch die Tarife anderer Mobilitätsangebote abgedeckt werden, beispielsweise von Taxi oder Car-Sharing. Die Kunden wollen nicht für jede Etappe einer Fahrt mehrere Systeme verwenden; es gewinnt, wer alle Tickets aus einer Hand bieten kann.

3. Ticketing: ÖPNV-Tickets werden heute auf unterschiedliche Weise bereitgestellt – klassisch gedruckt am Automaten oder an Verkaufsstellen, im Web oder zunehmend mobil auf Smartphones; eine Mobilitätsplattform muss alle diese Kanäle abdecken und überall ein einheitliches Angebot bereitstellen.

4. Routing: Die Ermittlung von konkreten Verbindungen zwischen Start und Ziel einer Fahrt ist unverzichtbar für Mobilitätsplattformen; dabei müssen die geltenden Fahrpläne ebenso berücksichtigt sein wie aktuelle Störungen. Tarife, Ticketing und Routing müssen nahtlos ineinandergreifen.

5. Abrechnung: Eine Mobilitätsplattform muss über eine direkte Verbindung zu Abrechnungs- und Zahlungssystemen verfügen; dabei müssen zum einen unterschiedliche Zahlungssysteme wie Kreditkarten oder Paypal unterstützt werden. Zur besseren Übersicht sollten zum anderen alle Angebote über eine einzige Rechnung mit dem Endkunden abgerechnet werden.

6. Echtzeit: Alle Informationen müssen in Echtzeit bereitstehen – Kunden erwarten, dass sie sofort über Verspätungen oder Fahrplanänderungen informiert werden und dass unverzüglich gültige Tickets ausgestellt werden. Im digitalen Zeitalter akzeptieren Kunden keine Wartezeiten.

7. Integration von Drittsystemen: Eine zukunftssichere Mobilitätsplattform muss auch andere Mobilitätsanbieter einbeziehen – zum Beispiel Car-Sharing, Ride-Sharing oder Park-and-Ride; nur so können Kunden eine lückenlose Kette von Verkehrsmitteln nutzen. Neben anderen Mobilitätsangeboten sollten aber auch Schnittstellen zu den Systemen von Konzert-, Sport- oder anderen Veranstaltern unterstützt werden.

8. Verbindung mit CRM-Lösungen: Customer Relationship Management wird von vielen Verkehrsunternehmen noch stiefmütterlich behandelt; eine zukunftssichere Mobilitätsplattform muss aber auch mit vorhandenen CRM-Systemen zusammenarbeiten, um beispielsweise detaillierte Auswertungen des Kundenverhaltens zu ermöglichen oder um Vertriebskampagnen zu unterstützen.

9. Eine Mobilitätsplattform muss konsequent modular aufgebaut sein, so dass Verkehrsunternehmen Anwendungen unterschiedlicher Anbieter entsprechend des jeweils konkreten Bedarfs nutzen können.

"Fahrverbote, Sharing, Elektromobilität, City-Maut, Verkehrskollaps – die urbane Mobilität wird in den nächsten Jahren ganz neu definiert", erklärt Martin Timmann, Geschäftsführer bei HanseCom. "Die Verkehrsunternehmen stehen am Scheideweg. Wenn sie sich nicht mit einer Rolle als Zuschauer und Zulieferer begnügen, sondern stattdessen mitgestalten wollen, müssen sie digital präsent sein. Dafür ist eine kundenorientierte Mobilitätsplattform unabdingbare Voraussetzung."

Genauere Einblicke erhalten Interessierte auf dem HanseCom Forum vom 22. bis 23. November, wo HanseCom das Konzept zukunftsorientierter Mobilitätsplattformen genauer vorstellt. Weitere Informationen: https://hansecom.com/forum


Diese Presseinformation und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/hansecom abgerufen werden.

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