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Zuckerkrankheit ist nicht süß

12.11.201010:51 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Dieses Jahr findet am 14. November zum 20. Mal der Welt-Diabetes-Tag statt. Auf diese Weise wird über eine unheilbare Krankheit aufgeklärt, die keine Minderheitenkrankheit ist, sondern weltweit über 250 Millionen Menschen betrifft.


Allein in Deutschland dürften etwa 8 Millionen Menschen an einer der beiden Formen von Diabetes mellitus erkrankt sein. Auch wenn die Entstehung der Erkrankung bei beiden Formen sehr verschieden ist, wirkt sich die Erkrankung doch gleich aus:
Den Körperzellen fehlt Insulin, mit dem die Glukose im Blut in Energie umgewandelt wird. Um anderweitig an Energie zu gelangen, nutzt der Körper Fettreserven. Dabei werden jedoch Abfallstoffe gebildet, die nur schlecht abgebaut werden können und zur Übersäuerung des Körpers führen. Wenn dann der Wasserverlust nicht ausgeglichen oder mit Insulin behandelt wird, kann dieser Zustand zum diabetischen Koma und sogar bis zum Tod führen. Deshalb muss regelmäßig der Blutzuckerspiegel gemessen werden.
Es gibt doch zwei unterschiedliche Diabetes-Typen?
So ähnlich die Erkrankung selbst abläuft, so unterschiedlich sind die Gründe bei den beiden Diabetes-Typen. Grundsätzlich ist das Zentrum des Problems die Bauchspeicheldrüse. Hier wird in den langerhansschen Zellen das Hormon Insulin gebildet. Bei Typ-1-Diabetikern werden die zuständigen Zellen in der Bauchspeicheldrüse aufgrund einer Erkrankung des Immunsystems zerstört. Dadurch muss Insulin auf jeden Fall von außen zugeführt werden. Da das Hormon durch die Magensäure zerstört würde, kann das nicht oral in Form von Tabletten geschehen, sondern muss unter die Haut ins Unterhautfettgewebe gespritzt werden. Zudem muss die Aufnahme von Kohlenhydraten mit der Insulindosis abgestimmt werden.
Warum genau das Immunsystem die Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, ist bislang ungeklärt. Es mehren sich Hinweise, dass bestimmte genetische Merkmale durch Viruserkrankungen, bestimmte Nahrungsmittel oder Stress ausgelöst werden.
Diese Form der Erkrankung betrifft jedoch nur die Minderheit der Diabetiker. Denn wie Kerstin Thierfelder von der EU-Versandapotheke weiß: „Rund achtzig bis neunzig Prozent leiden an dem Typ-2-Diabetes.“ Dabei werden die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse nicht durch das Immunsystem zerstört. Vielmehr wird die Drüse durch eine jahrelange Überbeanspruchung so stark belastet, dass sie nach einiger Zeit die Insulinproduktion einstellt. Dies geschieht vor allem durch falsche Ernährung, Übergewicht, Bluthochdruck und zu wenig Bewegung.
Hier liegen sowohl das Problem als auch die Lösung dieses Diabetes-Typs: Durch die jahrelange Entwicklung entsteht sie schleichend und trat deshalb früher auch vornehmlich bei älteren Menschen auf. Durch die geänderte Lebensweise sind dagegen heutzutage auch viele junge Menschen von dieser Variante der Erkrankung betroffen.
Dabei kann sie – rechtzeitig erkannt – mit einer gesunden Ernährung, mehr Bewegung und weniger Übergewicht verhindert werden. Ist sie dagegen so weit fortgeschritten, dass sich schon Folgeerkrankungen wie der diabetische Fuß oder Netzhauterkrankungen bemerkbar machen, ist es bereits zu spät. Der eigentliche Diabetes kann dann zwar wie bei Typ-1-Diabetikern in Schach gehalten werden, die Folgeerkrankungen können dann jedoch nicht mehr geheilt werden.
Wird der Typ-2-Diabetes dagegen rechtzeitig erkannt, kann der Umstieg auf eine gesündere Lebensweise reichen, ohne Diabetesmittel und Zugabe von Insulin zu leben. Erst wenn das nicht hilft, erfolgt die Behandlung mit Antidiabetika, die den Stoffwechsel und die Insulinproduktion wieder stabilisieren. Sollte auch das nicht gelingen, muss ebenfalls Insulin gespritzt werden.
Beiden Diabetes-Typen ist jedoch gemein, dass sie zurzeit nicht heilbar sind. Das heißt, auch wenn bei einem Typ-2-Diabetiker eine Ernährungsumstellung hilft, bleibt er dennoch Diabetiker.
Wie macht sich Diabetes bemerkbar?
Verschiedene Symptome können einen Verdacht auf Diabetes mellitus erregen. Dies sind unter anderem ein übermäßiger Durst im Zusammenhang mit häufigen Toilettengängen. Auch Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und verschwommenes Sehen können ein Hinweis auf die Erkrankung sein. Vorsicht ist auch geboten, wenn Wunden auffallend schlecht verheilen oder eine starke Gewichtsabnahme auftritt. Treten einzelne oder alle Symptome dauerhaft und regelmäßig auf, sollte unbedingt der Blutzuckerspiegel untersucht und ein Arzt aufgesucht werden.

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