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Weltdiabetestag 2011 - Durchblick trotz Diabetes

15.11.201110:14 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Folgeschäden am Auge lassen sich vermeiden und kontrollieren

Diabetische Augenkrankheiten gehören zu den häufigsten Folgeschäden der Zuckerkrankheit. Unbehandelt führen sie zur Erblindung. Mit modernen Untersuchungsmethoden können Augenärzte erste Anzeichen der gefährlichen Gefäßveränderungen am Auge entdecken, lange bevor das Sehvermögen der Patienten nachlässt. Der Weltdiabetestag, welcher am 14. November eingerichtet wurde, soll auf die Erkrankung in ihren verschiedenen Formen aufmerksam machen. (http://www.welt-diabetes-tag.de/)



Diabetische Augenerkrankungen

Unter einer zu hohen Zuckerkonzentration im Blut leiden insbesondere feine Blutgefäße, wie jene, die die Netzhaut (Retina) mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Viele Diabetiker entwickeln daher im Verlauf der Krankheit eine so genannte diabetische Retinopathie. Bei manchen Typ-II-Diabetikern ist die Netzhaut schon betroffen, wenn die Krankheit erkannt wird. Leider gehört die diabetische Retinopathie zu den Haupterblindungsursachen in Deutschland - sie ist für die meisten Erblindungen von Menschen im erwerbsfähigen Alter verantwortlich. Augenärzte tragen mit moderner Diagnostik und Therapie dazu bei, die Zahl dieser Erblindungen so gering wie möglich zu halten. Der Fuldaer Augenarzt Daniel M. Handzel, FEBO berichtet aus seiner Praxis: "Die zumindest jährliche Netzhautkontrolle ist ein wichtiger Baustein in der Betreuung aller Patienten, welche an der Zuckerkrankheit leiden. Werden diese Untersuchungen wahrgenommen, kann in den meisten Fällen eine schwere Sehminderung vermieden werden. "

Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt

Wenn der Augenarzt mit seinem Spezialmikroskop ins Auge des Patienten schaut, kann er am Augenhintergrund die Gefäße der Netzhaut genau betrachten. Nicht selten ist er es, der aufgrund von auffälligen Veränderungen als erster die Diagnose "Diabetes mellitus" stellt. Denn nirgends sonst im Körper können Ärzte Blutgefäße so direkt betrachten, ohne den Patienten auch nur zu berühren. Moderne, computergestützte Verfahren verschärfen den diagnostischen Blick noch zusätzlich, so dass die Netzhautschäden noch besser erkannt und der Verlauf der Krankheit genauestens kontrolliert werden kann. Daniel Handzel dazu: "Die Einführung der optischen Kohärenztomographie (OCT) stellt einen Meilenstein in der Netzhautdiagnostik dar. Veränderungen, welche sogar mit dem Mikroskop nicht gesehen werden können, lassen sich so sicher aufspüren."

Möglichkeiten der Therapie

Eine optimale Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle ist die beste Methode, um diabetesbedingte Augenschäden zu vermeiden. Wenn sich doch eine diabetische Retinopathie entwickelt, können Laserbehandlungen, Medikamente oder - im fortgeschrittenen Stadium - operative Eingriffe den Patienten das Augenlicht erhalten. Daniel M. Handzel betont: "Die Lasertherapie kann oft eine Stabilisierung erreichen und ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern, eine Verbesserung ist meist nicht mehr möglich." Eine neue Option stellt die Eingabe von Medikamenten ins Auge dar: Die Wirkung direkt vor Ort lässt diabetesbedingte Schwellungen (ein sogenanntes "Makulaödem") zurückgehen und bringt sehr häufig eine Verbesserung der Sehschärfe. "Nachdem diese Therapie schon seit einigen Jahren für andere Erkrankungen am Augenhintergrund zugelassen ist, warteten wir schon länger auf die Zulassung für Diabetes. Seit Anfang des Jahres können wir nun endlich auch Schäden, welche durch die Zuckerkrankheit verursacht werden, mit dieser Therapie behandeln", erklärt der Fuldaer Augenarzt.

Wichtig ist jedoch, dass Diabetiker ihre Augen regelmäßig untersuchen lassen. Sobald die Zuckerkrankheit erkannt wurde, sollten sie zum Augenarzt gehen. Ist die Netzhaut noch nicht erkrankt, reicht eine Kontrolluntersuchung pro Jahr aus. Erkennt der Augenarzt erste Veränderungen, dann wird er die Abstände, in denen der Patient wieder kommen soll, mit ihm besprechen - in der Regel erfolgen die Untersuchungen dann alle drei bis sechs Monate.

Fakten zur diabetischen Retinopathie

- Von der diabetischen Retinopathie sind Männer und Frauen gleichermaßen betroffen.
- Jedes Jahr erblinden rund 2.000 Mensch an der diabetischen Retinopathie.
- Zurzeit gibt es in Deutschland ca. 30.000 Fälle von Erblindungen, welche durch die diabetische Retinopathie verursacht sind.
- Die Diabetische Retinopathie ist die häufigste Erblindungsursache im erwerbsfähigen Alter.

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