(openPR) Gothaer Krisen-Management-Police bietet Prävention und Unter-stützung bei Entführungen
• Zahl der Entführungen steigt seit Jahren
• Staat stellt seine Leistungen in Rechnung
Köln, 09. November 2010 – Deutsche Unternehmen engagieren sich zuneh-mend bei der Vorsorge und Absicherung ihrer Belegschaft. Immer mehr Mitarbei-ter nehmen Angebote der Betrieblichen Altersvorsorge, Krankenzusatz- und Gruppenunfallversicherungen wahr. Da Arbeitgeber zunehmend global agieren, im Ausland Niederlassungen gründen und ihre Mitarbeiter vermehrt dorthin sen-den, wird der Schutz gegen die Gefahren in fremden Ländern immer wichtiger. Die Gothaer als traditioneller Versicherer von kleinen und mittelgroßen Unter-nehmen greift diesen nun Trend auf:
Ganzheitliches Sicherheitskonzept
Der Gothaer Konzern bietet seinen Kunden ab sofort eine neue Krisen-Management-Police an. Dahinter verbirgt sich ein ganzheitliches Sicherheitskon-zept zur Vorbeugung gegen und Bewältigung von Entführungen, Freiheitsberau-bung und Erpressung.
Hintergrund: Die Zahl der Entführungen nimmt weltweit deutlich zu. Gab es im Jahr 2000 rund 1.500 Entführungsfälle, waren es 2008 bereits 3.995, Tendenz weiter steigend. Dabei handelt es sich lediglich um die offiziellen Zahlen. Die Dunkelziffer schätzen Experten ebenso hoch ein. Die meisten Personen - rund 290 - wurden im Jahre 2008 im Irak entführt, gefolgt von Mexiko mit 265 und Russland mit 235 Entführungsopfern. 67 Prozent aller weltweiten Entführungsfäl-le der letzten sieben Jahre endeten mit der Zahlung eines Lösegeldes und der anschließenden Freilassung. Grund für den Anstieg der Fallzahlen ist neben der Tatsache, dass immer mehr Unternehmen in Krisenregionen tätig, eine Zunahme der Spannungen zwischen armen und reichen Menschen vor Ort.
Im Fokus der Gothaer: Deutsche Mitarbeiter im Ausland
Hauptzielgruppe der Gothaer Krisen-Management-Police sind Mitarbeiter inter-national tätiger deutscher Firmen, die insbesondere in Krisenregionen arbeiten. „Neben Irak, Mexiko und Russland gelten die Philippinen, Kolumbien und Brasi-lien für Ausländer als die gefährlichsten Länder mit einem hohen Risiko, entführt zu werden“, weiß Wolfgang Schäfer, Leiter der Abteilung des Kölner Konzerns, die für den Bereich „Krisenmanagement“ zuständig ist.
Lösungen und Tipps der Gothaer
Das Sicherheitskonzept der Gothaer greift auf drei Ebenen. So beraten die Ex-perten des Kölner Versicherers die Unternehmen und ihre Mitarbeiter präventiv. Dadurch soll das individuelle, unternehmensspezifische Risiko möglichst redu-ziert werden. Schon vor der Entsendung erhalten die Mitarbeiter wichtige Tipps, wie sie Gefahren meiden und sich in Gefahrensituationen verhalten sollten. „Wenn zum Beispiel jemand mit dem Auto zum Anhalten gezwungen wird, sollte er die Hände auf das Lenkrad legen und nicht hektisch zum Gurt greifen“, erklärt Schäfer. Damit soll verhindert werden, dass bei den Angreifern der Eindruck ent-steht, dass sich das Opfer widersetzen will, die Situation eskaliert und die Ver-brecher Gewalt anwenden. Ein anderer wichtiger Hinweis ist, keine Dokumente mitzuführen, die Rückschlüsse auf die Position im Unternehmen zulassen.
Denn wird den Entführern die Bedeutung eines potentiellen Entführungsopfers für die Firma bekannt, steigen die Bereitschaft zum Kidnapping sowie die Höhe der später erhobenen finanziellen Forderungen.
Fachleute steuern den Krisenfall
Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Entführung, ist es wichtig, auf ein professionelles Krisenmanagement zurückgreifen zu können. Dazu ge-hört die Steuerung des Entführungsprozesses durch erfahrene Fachleute. Aus einer Vielzahl erfolgreich abgewickelter krimineller Attacken wissen diese Exper-ten ganz genau, welche adäquaten Reaktionen das jeweilige Bedrohungsszena-rio erfordert.
Police begleicht die finanziellen Folgen
Ein wesentlicher Baustein der Gothaer Krisen-Management-Police sichert die finanziellen Folgen aus Entführung, Freiheitsberaubung und Erpressung ab. Da-zu zählen unter anderem die Aufwendungen für Personenschutzmaßnahmen, wie das Engagement von Sicherheitskräften, Lohnfortzahlungen für das Opfer, Gebühren und Auslagen für Dolmetscher, Unterhändler und Helikoptereinsätze sowie die Kosten für psychologische und ärztliche Behandlungen. Denn nicht selten leiden Opfer und Angehörige noch Monate und Jahre nach der Tat unter den psychischen Folgen.


