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Komplexe IT-Infrastrukturen verursachen bei Banken hohe Kosten für den Datenaustausch

04.11.201016:27 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Globale, unabhängige Studie verdeutlicht die zunehmende Nutzung von Gateways in der Bankenkommunikation und steigende Kosten durch mangelnde Integration

Amsterdam – 25. Oktober 2010 – Sterling Commerce, ein Unternehmen von IBM (NYSE:IBM), hat auf der Fachmesse Sibos die Ergebnisse einer globalen Studie zum Thema Datenaustausch im Bankensektor vorgestellt. Die Umfrage ergab, dass die Kosten für Finanzdatenübertragungen seit einiger Zeit sprunghaft ansteigen. Dies ist zum einen auf die zunehmende Nutzung von Gateways in der internen und externen Kommunikation der Banken und zum anderen auf die wachsende Inhomogenität der Infrastrukturen zurückzuführen, die bei der Kommunikation einer Bank mit verschiedensten Partnern über dynamische Geschäftsnetzwerke unterstützt werden müssen.



Für die Studie mit dem Titel „No bank is an island” des britischen Marktforschungsunternehmens Vanson Bourne (Oktober 2010) wurden 150 Banken in Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum mit einem Kapitalvolumen von durchschnittlich 7,14 Milliarden US-Dollar befragt, unter ihnen bedeutende Marktteilnehmer wie die HSH Nordbank, Barclays und die Société Générale aus Europa; die Sumitomo Mitsui Banking Corp., die National Australia Bank und die japanische Chiba Bank aus dem asiatisch-pazifischen Raum sowie die California Bank & Trust, CIT und National Bank of Canada aus Nordamerika.

Nahezu alle Banken (99 Prozent) unterhalten Gateways für den internen Datenaustausch zwischen den oft zahlreichen Niederlassungen und Abteilungen. Mehr als acht von zehn Banken unterhalten Gateways für den externen Datenaustausch mit Unternehmenskunden und externen Finanzdienstleistungsinfrastrukturen sowie als eigenständige Kommunikationskanäle für die Bankgeschäfte von Geschäfts- und Privatkunden. Die Studie ergab:
• Die durchschnittliche Anzahl der Datengateways, die an der Grenze zu den Unternehmensnetzen der Banken unterhalten werden, beträgt einschließlich SWIFTNet-Anbindungen 73 pro Bank. Dies entspricht einer Steigerung von 13 Prozent in den letzten zwei Jahren.
• 41 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer weiteren Zunahme der Gateways von durchschnittlich 8 Prozent in den nächsten zwei Jahren.

Die Studie untersuchte auch die Frage, wie die Chancen einer Konsolidierung durch die Integration in eine gemeinsam genutzte und zentral verwaltete Infrastruktur als Mittel zur Bekämpfung der Kostenexplosion bei Finanztransaktionen eingeschätzt werden. Die Teilnehmer äußerten sich folgendermaßen:
• Mehr als 70 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass sie durch eine Gateway-Konsolidierung die Anzahl der von ihnen betriebenen Gateways um 10 Prozent reduzieren könnten.
• Mehr als ein Drittel der befragten Banken (34 Prozent) beschrieb die Konsolidierung der Prozesse für den externen Datenaustausch als eine Möglichkeit, „die Kosten für den Geschäftsbetrieb erheblich zu reduzieren“.
• Mehr als drei Viertel der Banken planen das Outsourcing von Dienstleistungen über Gateways innerhalb der nächsten drei Jahre. Dadurch wird die durchschnittliche Zahl der von den Banken in Anspruch genommenen Outsourcing-Leistungen auf über acht ansteigen.

„Wegen der wachsenden Nachfrage nach Online-Transaktionen, die über Unternehmensgrenzen hinaus gehen, stehen die Banken unter verstärktem Druck, ihre Geschäftsprozesse über die wachsende Zahl verschiedener Gateways und Schnittstellen für Daten- und Zahlungstransaktionen hinweg effizient und synchron zu unterstützen", sagt Jim Gahagan, Global Industry Executive, Financial Services bei Sterling Commerce. „Durch eine Konsolidierung in der Übertragung von Finanzdaten mit Hilfe intelligenter Daten-Gateways und Hubs für den Zahlungsverkehr könnten die Abläufe stark vereinfacht und die Kosten deutlich gesenkt werden.“

Nach Angaben der Banken entfallen weiterhin 63 Prozent ihrer Gateway-Betriebskosten auf die Unterstützung des unternehmensinternen Datenaustauschs. Der Austausch von Transaktionsdaten und Geschäftsinformationen zwischen den an das Unternehmensnetz angebundenen Zweigstellen, Abteilungen und zentralen Unternehmensressourcen basiert überwiegend auf stark standardisierten Prozessen für das Kundengeschäft und Reporting, die in einem viel stärkeren Ausmaß automatisiert werden könnten und sollten.

„Die Studie zeigt, dass es hier eine realistische Chance für die Banken gibt, ihre Betriebskosten zu reduzieren und dies zu einer Zeit, in der die Kostensenkung in der Finanzbranche höchste Priorität hat“, fügt Gahagan hinzu. „Offensichtlich erscheint vielen Banken die Umsetzung dieser Kostensenkungen als zu schwierig, da sie mit dem hohen Tempo der Marktentwicklung Schritt halten müssen. Dafür ist auch die Kommunikation mit neuen externen Geschäftspartnern und die Unterstützung neuer Services erforderlich. Und die Anforderungen für eine Optimierung der Kommunikation durch die Integration in effizient konsolidierte IT-Umgebungen übersteigen schlicht die Kapazität der unternehmenseigenen IT-Fachabteilungen."

Sterling Commerce präsentiert seine Lösungen für die Finanzdienstleistungsbranche auf der Sibos 2010 in Amsterdam am Stand C216.

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