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Phishing-Betrüger zielen auf Mietwagenkunden

03.11.201016:52 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Berlin, 03.11.2010
Sie sieht aus wie die Internetseite eines großen deutschen Autovermieters und bietet leistungsstarke Sportwagen bereits ab 60 € pro Tag. Eigentlich ein Schnäppchen für jeden Mietwagennutzer und Sportwagenfan. Doch wer auf der vermeintlich echten Internetseite einen Mietwagen reserviert und seine Kreditkartendaten eingibt, wird trotzdem nie in einem der angeworbenen Sportwagen sitzen. Denn er wurde ahnungsloses Opfer eines Phishing-Betrügers, der sich seit einigen Wochen auf den Bereich Autovermietung spezialisiert hat und jetzt im großen Stil Kundendaten von Autovermietern abgreift.

Bisher waren es vor allem Internetseiten von Banken, die Opfer von Phishing-Attacken wurden. Dabei werden Kunden in aller Regel über eine optisch identisch aussehende Internetseite gebeten, persönlichen Daten, Kreditkarteninformationen und Passwörter anzugeben. Die Daten landen durch die speziell präparierte Webseite jedoch nicht bei der Bank, sondern werden durch Betrüger „abgefischt“ und in vielfacher Form, zumeist kriminell, weiterverwendet. Seit einigen Tagen müssen sich aber nicht mehr nur Banken und Bankkunden Sorgen um dieses Thema machen, auch Autovermieter stehen jetzt im Visier der Phishing-Betrüger.

Der Mietwagen-Talk berichtet nun schon über den zweiten Fall innerhalb weniger Tage. Der Betrug läuft dabei immer nach dem gleichen Prinzip ab. Über eine täuschend echt aussehende Internetseite werden schicke Sportwagen zu absoluten Traumpreisen angeboten. Die Webseite verspricht die Erfüllung von Männerträumen und bedient sich, um das Angebot authentisch zu gestalten, dabei ganz unbedarft und absichtlich der bekannten Außendarstellung eines großen und namhaften Autovermieters. Dieser ist zunächst machtlos gegen derartige Angriffe im Internet und kann Kunden nur warnen und informieren.

Die Betreiber solcher Webseiten sitzen meist im Ausland und sind oft nur sehr schwer zu fassen, weiß MWT-Rechtsexperte Andre Appel vom Rechtsanwaltsteam Medienlinie in Potsdam. „Für den durch eine Phishing-Attacke Betroffenen ist in erster Linie von Interesse, einen finanziellen Schaden zu vermeiden beziehungsweise möglichst gering zu halten. Wer den Verdacht hat, dass seine Zahlungs- bzw. Kreditkartendaten ausgespäht wurden, sollte sich sofort mit seiner Bank oder dem Kreditkarteninstitut in Verbindung setzen und die betroffenen Karten sperren.“, empfiehlt Rechtsanwalt Appel und ergänzt weiter: „Generell ist es wichtig, die Kreditkartenabrechnungen genau zu kontrollieren, insbesondere, wenn die Karte zur Zahlung im Internet eingesetzt wird. Wenn unklare Buchungen bei der Kontrolle auffallen, ist es notwendig, unverzüglich schriftlich gegenüber dem Kreditkarteninstitut der Abbuchung zu widersprechen. Hier gilt es, Fristen einzuhalten!“.

Der Informationsfluss seitens der Autovermietung in Richtung des Kunden muss bei einer solchen Phishing-Attacke daher sofort und absolut offensiv erfolgen. Besonders das Team des Mietwagen-Talk, der größten Internet-Community zu den Themen Mietwagen und Autovermietung, steht hier absolut unterstützend zur Seite. „Auch wir beobachten täglich das Geschehen und die Veränderungen am Markt und informieren, wie auch schon in den vergangenen Fällen, sofort und offensiv darüber.“, so die Verantwortlichen in Berlin.

Kunden und Betreiber sollten jetzt jedoch nicht in Panik verfallen. Nicht jedes günstige Angebot muss gleich Phishing bedeuten. Kunden von Autovermietern sollten in der nächsten Zeit jedoch mit besonderer Vorsicht an neue Mietwagenangebote im Internet herangehen. Gerade dann, wenn die Internetdomain oder der Anbieter unbekannt ist. Phishingseiten sind oft nur oberflächig und einfach realisiert, so findet der aufmerksame Leser oftmals schon in den ersten Zeilen der Webseite Übersetzungs-, oder Rechtschreib- und Grammatikfehler. Vertrauenswürdige Internetseiten und Internetshops übermitteln Kreditkartendaten zudem nur über eine sichere, verschlüsselte Verbindung. Nutzer erkennen eine abgesicherte Datenübertragung durch das Schloss-Symbol am Rand ihres Browsers.

Eine Prüfung der Domain oder des Anbieternamens in einer Suchmaschine kann ebenfalls oft hilfreiche Ergebnisse, und im besten Fall sogar Erfahrungsberichte, liefern. Auch beim Mietwagen-Talk, finden Kunden und Interessenten qualifizierte Erfahrungsberichte zu verschiedenen Autovermietern und Onlineangeboten im Bereich Mietwagen. Wer ganz sicher gehen will, sucht den persönlichen Kontakt und greift zum Telefon und erkundigt sich an der Hotline nach Einzelheiten. Auch die Vermietstationen können in einem persönlichen Gespräch meist Auskunft geben und den Sachverhalt klären.

Was tun, wenn man Opfer eines Phishing-Betrügers geworden ist? Auch hier weiß der MWT-Rechtsexperte Rat: „Leider existieren Ersatzansprüche gegen die Täter eines Phishing-Angriffs meist nur in der Theorie, da diese häufig aus dem Ausland arbeiten. Pishing stellt jedoch neben der zivilrechtlichen Haftung auch eine strafbare Handlung dar, so dass es sich in jedem Fall empfiehlt, bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft Strafanzeige zu erstatten. Nur so lassen sich mehrere Phishing-Fälle zusammenführen und helfen den Behörden bei der Aufklärung.“

Weitere Informationen zum Thema Phishing und Sicherheit im Netz gibt es auf der Internetseite des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

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