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Diskussionswürdig – Social-Media? Nein Danke

03.11.201016:30 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
Bild: Diskussionswürdig – Social-Media? Nein Danke
Social-Media? Nein Danke! - was Marketingverantwortliche eigentlich verpassen.
Social-Media? Nein Danke! - was Marketingverantwortliche eigentlich verpassen.

(openPR) Zum Editorial des W&V Chefredakteurs Dr. Jochen Kalka und dem Titel über das derzeitige Erfahrungsspektrum großer Marken mit Social-Media.

Wenn sich heute große Marken aufmachen, um sich in den Social-Networks des Internets wohlig mit ihren Soll-Vorstellungen einer Marken- und Wertewelt niederzulassen, dann ist es um so erstaunlicher, wie sie das letztendlich in die Tat umsetzen. Offensichtlich zeugt es von einer falschen Vorstellung, gar überheblicher Strategien, analog zu einem TV-Spot in eine Richtung senden zu wollen, um dem tradierten Kommunikationsprinzip Genüge zu tun. Sender sendet. Empfänger schluckt und reagiert im Stillen. Wie dieses? Waren hier nicht genug Marketingprofis im Boot, oder war das Selbstbewusstsein eines Markeninhabers doch so geblendet vom eigenen, vermeintlichen Standing? Da kann man nur sagen: Aufwachen die Herrn. Im Internet kommt das Kommunikationsprinzip gänzlich zur Geltung.



Wenn die Bahn in Facebook sich wie ein Anfänger anstellt und denkt, hier ist doch eine schöne Absatzfront wo wir unsere Tickets „vertickern“ können, dabei allerdings nur Häme und Schelte enttäuschter Bahnkunden vergangener Jahre erntete. Hat ihnen den keiner gesagt, dass es – im Sinne der Kommunikation – eine Kommentarfunktion gibt? Und gab es denn keinen, der solch gepostete Fragen verhinderte: „Wer ist dieser Social-Media? Können Sie uns helfen?“. Es war der Stich ins berühmte Wespennest, der im Anschluss noch den Narrentrieb in Twitter aktivierte: Ein Blogger mit Besitz des Accounts „deutschebahn“ trieb hier sein satirisches Unwesen (Spiegel Online). Dann weitere Peinlichkeiten wie die neue Marke Syoss, die ebenfalls nicht glücklich mit dem Verbraucher-Feedback umging. Man könnte ja meinen, es läge an der Höhe des Throns etwaiger Marketingverantwortlicher, die verhinderte, sich näher mit diesen Dingen auseinanderzusetzen. Aber nein, eigentlich ist doch jeder heute in Social-Media unterwegs – hätte sie vielleicht ihre Kinder fragen sollen? Auch unsere Kanzlerin geht seit Jahren gut damit um. Und offensichtlich hat sie es besser drauf. Sie ist immer noch dabei und hat einen weitaus größeren Markt zu bedienen.

Und nun hört man, laut Chefredakteur Dr. Jochen Kalka, dass in den jeweiligen Markenlagern Depressionen und Angstzustände vorliegen, sobald das Wort „Social-Media“ laut wird. Man rät zur Vorsicht. Die Marke steht auf dem Spiel. Auf dem Titel der W&V erscheint sogar hinter dem „Nein Danke!“ ein Ausrufezeichen, was eigentlich mit einem weiteren Fragezeichnen verbunden ist. Hier wird doch tatsächlich Resignation beworben. Negativstimmung ist der Aufmacher für Deutsche Marketeers. Hier vermisst man eine sofortige Gegenposition, die zeigt, wie man heutzutage die Social-Medias der Webwelten handeln kann. Und zwar ganz im Sinne der Marke. Und auch mit Blick auf die Chance, das freie Kommunikationsprinzip einer demokratischen und denkenden Masse für die eigene Wertewelt zu nutzen.

Hier erhält man nämlich Antworten. Für Umfragen. Für kreative Prozesse. Von Menschen, die durchaus und offensichtlich bereit sind mitzuwirken. Hier sind die Anforderungen klar, Networks wertig zu nutzen. Nämlich zunächst mit Wertschätzung. Marken thronen demnach nicht, sondern werden zu einem demokratischen Gut, das vielleicht in seiner Entwicklung ähnlich sympathisch ankommen kann, wie die Marke Facebook.

Das kreative Verständnis zu dieser Anforderung sollte sich von tradierten, aber auch bonierten Vorstellungen verabschieden und es als neues Marktpotenzial erachten. Voraussetzung ist allerdings ein professioneller, erfahrener Umgang, der schon bei den Entscheidern anfängt. Nach dem Motto zu agieren „Da müssen wir jetzt auch dabei sein!“ entspricht einer gewohnten, fast modischen Direktive. Weniger allerdings der Kompetenz, wenn man sich nicht zuvor mit den Gesetzmäßigkeiten und dem Standing dieser Direktive nebst Markt auseinandersetzt. Denn diese Aussage ist keine operative Entscheidung, wie das Buchen einer Anzeige, z.B. in W&V.

Es ist eine strategische Entscheidung, sich in einen neuen Markt zu begeben. Welche Mühen und Erfordernisse werden hier in der Regel veranstaltet, um ein Produkt marktfähig einzuführen. Facebook, Twitter & Co. werden hier nicht gewürdigt. Das ist fahrlässig. Sie sind heute nicht nur Social-Medias, sondern vor allem Social-Markets mit den größten 1to1-Potenzialen, die ein Marketingfachmann je vor Augen hatte. Allein der Google-PageRank von Facebook steht auf 10 – von 10. Es gibt nur ganz wenige Websites, die das geschafft haben. Sicherlich ein PR-Wert, aber zumindest eine Auszeichnung, die man als Markeninhaber vernünftiger interpretieren sollte. Wie? Genau das ist die neue Aufgabenstellung, die garantiert auch gelöst wird. Vielleicht auch von der Deutschen Bahn?! Denn: … ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich recht ungeniert. Im Web gibt es auch eine zweite Chance. Im Sinne des demokratisch-kommunikativen Prinzips, gilt dabei nur, dass man seine Zielgruppen, Verbraucher, Kunden & Co. ernst nimmt. Die einstig manipulative Stärke des einseitigen Werbedrucks hört da auf, wo die attraktive Meinung des einzelnen ein Standing hat. Willkommen in Social-Media!

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