(openPR) Die Wirtschaftskrise hat auch in Russland wie in vielen Ländern der Erde zu Investitionszurückhaltung geführt. Davon betroffen waren auch Investitionen in den Bau und die Modernisierung von Wasseraufbereitungsanlagen. Trotz der Flaute im vergangenen Jahr hat die deutsche inge watertechnologies AG weiter an den Wasser-Wachstumsmarkt Russland geglaubt und ihre Vertriebsaktivitäten in der Region intensiviert. Der Erfolg auf der Messe ECWATECH in Moskau und die jetzt steigende Nachfrage nach den Ultrafiltrationsmodulen bestätigen die Strategie des weltweiten Technologieführers aus Deutschland.
Greifenberg, 02.11.2010 – Seit mehreren Jahren schon ist die inge watertechnologies AG in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) aktiv. In mehr als zwanzig Großanlagen sorgen die Ultrafiltrationsmodule des weltweiten Technologieführers aus Deutschland für die Aufbereitung von Trinkwasser, von Prozesswasser für die Industrie, von Abwasser und die Vorbehandlung von Meerwasser. Russland verfügt über vergleichsweise große Wasserressourcen – trotzdem ist Wasser auch für Russland ein kostbares Gut. Denn quantitativ gesehen ist zwar genügend Wasser vorhanden, die Probleme liegen aber in der landesweiten Verfügbarkeit und in der Qualität. Der Chef des russischen Sicherheitsrats Nikolai Patruschew schätzt, dass im Jahr 2009 nur 38 Prozent der russischen Ortschaften über Trinkwasser verfügten, das allen Sicherheitsanforderungen entsprach. Aber die Verbesserung der Wasserversorgung kostet nun einmal Geld, und der Geldhahn war infolge der Wirtschaftskrise vielerorts zugedreht.
Vertriebsmannschaft verstärkt – russische Website
Diese Flautezeit scheint nun vorbei zu sein. Bruno Steis, Vorstandsvorsitzender der inge watertechnologies AG, blickt optimistisch auf den Wassermarkt in Russland und der gesamten GUS: „Wir haben immer daran geglaubt, dass die Investitionszurückhaltung bald ein Ende haben wird und uns in eine gute Position für das Wiederaufleben der Konjunktur in dieser Region gebracht. Wir haben unsere Vertriebsmannschaft verstärkt, Kontakte geknüpft und unsere Internetpräsenz auch in russischer Sprache erstellt. Das hat sich gelohnt, denn das Geschäft zieht jetzt wieder an. Unser Stand auf der ECWATECH, der größten Messe im Raum GUS für Wasser- und Abwassertechnik im Juni, war sehr gut besucht und es wurden neben vielen kleinen auch namhafte Großprojekte an uns herangetragen.“
Geschäftspotential für sein Unternehmen sieht Steis auch in der kürzlich von der russischen Regierung verabschiedeten sogenannten „Wasser-Strategie 2020“. Moskau hat die strategische Bedeutung des Elements erkannt und Maßnahmen bis zum Jahr 2020 definiert. Wichtige Ziele dabei: die Beseitigung von Wassermangel in bestimmten Regionen und die generelle Verbesserung der Trinkwasserqualität. Zur rationelleren Nutzung der Ressourcen sollen u.a. Wasserwerke modernisiert und Kreislaufverfahren angewandt werden. Der Kreml rechnet mit einem Investitionsvolumen von 660 Milliarden Rubel - das entspricht rund 17 Milliarden Euro.
Bruno Steis: „Als weltweiter Technologieführer sind wir einer der wichtigsten Player im Markt der Ultrafiltration. Wenn in Russland und anderen GUS-Staaten nun immer mehr Wasseraufbereitungsanlagen modernisiert werden, sind wir mit dabei. Wir gehen davon aus, dass wir in 2011 einen signifikanten Umsatzanteil in dieser Region erzielen.“













