openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Krebs-Patienten optimal versorgen

02.11.201010:06 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Festakt zur Fertigstellung des Neubaus des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg

Heidelberg (ek) – „Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen ist beispielgebend für die Versorgung krebskranker Menschen auf höchstem Niveau“, sagte Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler heute, am 2. November 2010, anlässlich des Festaktes zur Fertigstellung des Neubaus dieses Zentrums (NCT) in Heidelberg. Im NCT sind die interdisziplinäre medizinische Patientenversorgung und innovative Krebsforschung eng miteinander verzahnt. Vielversprechende Forschungsergebnisse können so rasch in die klinische Praxis übertragen werden. Das NCT wird getragen vom Universitätsklinikum Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe. Die Deutsche Krebshilfe ist Bauherrin des neuen Gebäudes für das NCT, das sich auf dem Campus des Universitätsklinikums Heidelberg befindet.



„Unser Ziel ist es, dass Krebs-Patienten interdisziplinär und nach den neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt werden“, betonte Hans-Peter Krämer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. In diesem Sinne hat die Organisation bereits 2007 ein Programm zur Förderung von „Onkologischen Spitzenzentren“ aufgelegt, in dessen Rahmen bundesweit 10 weitere Zentren unterstützt werden. Das NCT steht im Einklang mit diesem Förderschwerpunktprogramm.

„Das NCT ist das Eingangsportal für alle Tumorpatienten in Heidelberg. In seiner Tagesklinik ist die Chemotherapie an einem Ort zentralisiert“, erklärte Professor Dr. J. Rüdiger Siewert, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg. In der Tumorambulanz des NCT finden interdisziplinäre Sprechstunden statt, in denen die Patienten von verschiedenen Spezialisten untersucht werden. Anschließend erstellt eine fachübergreifende Expertenrunde in der Tumorkonferenz einen qualitätsgesicherten Therapieplan nach den höchsten medizinischen und wissenschaftlichen Standards und den NCT-Behandlungspfaden.

„Der Neubau des NCT bietet zudem den idealen Rahmen, um aktuelle Forschungsergebnisse in die Klinik zu übertragen“, sagte Professor Dr. Otmar Wiestler, Vorstandsvorsitzender des DKFZ. „Mit den beiden starken Partnern, dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg, sind hierfür die besten Voraussetzungen gegeben.“

„Die Patienten und Mitarbeiter des NCT sind der Deutschen Krebshilfe und den Architekten zutiefst dankbar, dass nach fünf Jahren intensiver Entwicklung des Zentrums jetzt eine so patientenfreundliche, kommunikative und einladende Umgebung zur Verfügung steht“, so Professor Dr. Christof von Kalle, Sprecher des NCT-Direktoriums. Die Nutzfläche des Neubaus beträgt 5.565 m2. Das von Behnisch Architekten entworfene Haus ist offen, freundlich und einladend. Es bietet Patienten, Besuchern und Mitarbeitern keine typische Krankenhausatmosphäre, sondern angenehme und Licht durchflutete Aufenthalts- und Arbeitsbereiche. Die Gesamtkosten für den Neubau betrugen 29 Millionen Euro.

In Deutschland erkranken jedes Jahr 450.000 Menschen neu an Krebs, 210.000 versterben jährlich an dieser Erkrankung. Den Betroffenen und ihren Angehörigen zu helfen, ist Ziel der Deutschen Krebshilfe, die seit über 36 Jahren als Bürgerinitiative im Kampf gegen den Krebs aktiv ist. Die gemeinnützige Organisation finanziert ihre Projekte ausschließlich aus Zuwendungen engagierter Bürger. Das Spendenkonto lautet: 82 82 82 bei der Kreissparkasse Köln, BLZ 370 502 99.



Das NCT – Hintergrund-Informationen

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg hat sechs Bereiche: Die Medizinische Onkologie, die Präventive Onkologie (Erforschung der Ursachen von Krebs und der Möglichkeiten der Vorbeugung), die Strahlentherapie, die Immungenetik, die Neuro-Onkologie sowie die Translationale Onkologie (Übertragung neuer Verfahren für Diagnose und Therapie aus dem Labor in die Klinik). Patienten erhalten zusätzlich zur Behandlung ein umfassendes Informationsangebot, beispielsweise im Rahmen der genetischen Beratung, der Ernährungsberatung, einer Rauchersprechstunde, der psychosozialen Krebsnachsorge und der Kliniksozialdienste. Auch der Krebsinformationsdienst des DKFZ ist mit einer Sprechstunde vor Ort vertreten. Das NCT ist vernetzt mit den Krankenhäusern und den niedergelassenen Ärzten in der Region. Weitere Informationen unter www.nct-heidelberg.de.


Interviewpartner und reprofähige Fotos auf Anfrage!

Bonn, 2. November 2010

Abdruck honorarfrei
Beleg erbeten

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 481493
 1464

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Krebs-Patienten optimal versorgen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutsche Krebshilfe e.V.

Stiftungsprofessur: Selbsthilfe im Fokus
Stiftungsprofessur: Selbsthilfe im Fokus
Neuer Lehrstuhl in Freiburg erforscht Arbeit der Krebs-Selbsthilfe Bonn/Freiburg (mas) – Besuche am Krankenbett und Gespräche mit Gleichbetroffenen, Onlineberatung, Gremienarbeit: Die Krebs-Selbsthilfe hat sich seit ihrem Bestehen in den letzten vier Jahrzehnten sehr stark entwickelt. Nicht nur in der Rolle des individuellen Beraters für Betroffene und Angehörige, auch in der Gesundheitspolitik ist sie ein wichtiger Akteur. Allerdings blieb die Erforschung der Selbsthilfearbeit bisher auf der Strecke: Wie wirken die Angebote der Selbsthilfe …
3,2 Millionen Euro für krebskranke Menschen
3,2 Millionen Euro für krebskranke Menschen
Zehn Jahre „Willkommen bei Carmen Nebel“ zugunsten der Deutschen Krebshilfe Berlin/Bonn (hg) – Bereits zum zehnten Mal präsentierte Carmen Nebel am vergangenen Samstag, dem 29. September, die ZDF-Spendengala „Willkommen bei Carmen Nebel“ live aus dem Velodrom Berlin. Mit großem Erfolg bat die Moderatorin bei ihren über 3,6 Millionen Zuschauern um Spenden für die Deutsche Krebshilfe. Unterstützt wurde sie dabei von zahlreichen prominenten Gästen. „Es ist wichtig, dass wir die Eltern auffangen. Sie brauchen den Austausch mit anderen Eltern, d…
01.10.2018

Das könnte Sie auch interessieren:

„Selbsthilfegruppen sind keine Kaffeekränzchen“
„Selbsthilfegruppen sind keine Kaffeekränzchen“
… und die Stärkung ihrer Rechte Bonn (ct) – Die Unterstützungsangebote der Krebs-Selbsthilfeorganisationen sind unverzichtbarer Bestandteil der psychosozialen Versorgung von Krebs-Patienten. Ihre Finanzierung muss daher über die Regelversorgung durch die Kostenträger im Gesundheitswesen verlässlich gesichert werden. In politischen Entscheidungsgremien …
Krebs - Starker Gewichtsverlust verhindert Heilung
Krebs - Starker Gewichtsverlust verhindert Heilung
Forscher untersuchen molekulare Ursachen für Auszehrung Heidelberg (ng) – Krebs-Patienten verlieren im Laufe der Erkrankung oftmals sehr viel an Gewicht. Dieser extreme Zustand der Abmagerung wird als Auszehrung oder Kachexie (griech.: „schlechter Zustand“) bezeichnet. Der ungewollte Gewichtsverlust beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Patienten. …
Chemotherapie: Wenn die Übelkeit nicht aufhört
Chemotherapie: Wenn die Übelkeit nicht aufhört
… Häufige Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind Übelkeit und Erbrechen. Gegen diese Beschwerden gibt es medikamentöse Behandlungsverfahren. Doch bei rund einem Drittel aller Krebs-Patienten, die eine Chemotherapie erhalten, sind diese Medikamente nicht ausreichend wirksam. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg sind den Ursachen dafür auf der …
Selbsthilfevertreter fordern psychosoziale Unterstützungsangebote für alle Krebs-Patienten
Selbsthilfevertreter fordern psychosoziale Unterstützungsangebote für alle Krebs-Patienten
… Krebs-Selbsthilfe, ein Verbund der von der Deutschen Krebshilfe geförderten Krebs-Selbsthilfeorganisationen, forderte im Rahmen der Konferenz eine Verbesserung der psychosozialen Versorgung von Krebs-Patienten. „Das, was notwendig und möglich ist, muss jedem Betroffenen zur Verfügung gestellt werden“, sagte Professor Dr. Gerhard Englert, Vorsitzender der …
Zahnarztpraxis Krebs
Zahnarztpraxis Krebs
Schon seit Jahrzehnten bietet die Zahnarztpraxis Ulrich Krebs in Solingen versierte Zahnmedizin und ein geradezu familiäres Verhältnis zu den Patienten. Mit unserem Augenmerk auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten können wir garantieren, dass unsere Zahnpatienten die Praxis in Solingen in guter Laune verlassen. In einem Erstgespräch bieten wir eine eingehende Besprechung. So möchten wir garantieren, das sich jeder bei uns wohl fühlt. Ihr Zahnarzt Krebs ist auf die dentalmedizinischen Gebiete Zahnersatz und Parodontose spezialisiert, …
Bild: Blauer Ratgeber „Krebs-Wörterbuch“ erschienenBild: Blauer Ratgeber „Krebs-Wörterbuch“ erschienen
Blauer Ratgeber „Krebs-Wörterbuch“ erschienen
Deutsche Krebshilfe erweitert ihr Broschürenangebot Bonn (jti) – Was bedeutet „Kernspintomographie“? Was versteht man unter „Endobrachyösophagus“? Und was meint der Arzt, wenn er von einem „Szintigramm“ spricht? Patienten, bei denen Krebs diagnostiziert wurde, haben viele Fragen. Um diesen Menschen zu helfen, hat die Deutsche Krebshilfe ein „Krebs-Wörterbuch“ herausgegeben. Diese Broschüre ist – wie alle Informationsmaterialien der gemeinnützigen Organisation – kostenlos und auch im Internet verfügbar. Nach der Diagnose Krebs sind Betroffen…
Bild: „Hyperthermie kann ältere Krebs-Patienten bei belastenden Therapien der Schulmedizin stärken.“Bild: „Hyperthermie kann ältere Krebs-Patienten bei belastenden Therapien der Schulmedizin stärken.“
„Hyperthermie kann ältere Krebs-Patienten bei belastenden Therapien der Schulmedizin stärken.“
„Die Wärmetherapie kann die Konstitution älterer Krebs-Patienten stärken, wenn diese altersbedingt geschwächt und zusätzlich durch Strahlen- oder Chemotherapie belastet sind. Die Hyperthermie zielt dann besonders darauf ab, das Immunsystem und Wohlbefinden der Erkrankten zu stärken, um durch diese Komplementärmedizin die konventionelle Onkologie zu unterstützen …
Ursachen und Häufigkeiten von Krebs bestimmen
Ursachen und Häufigkeiten von Krebs bestimmen
… können. Im Rahmen eines neuen Förderschwerpunktprogramms der Deutschen Krebshilfe suchen Wissenschaftler nach Risikofaktoren, erstellen Statistiken und analysieren die Heilungsraten von Krebs-Patienten. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese Forschungsvorhaben über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 3,3 Millionen Euro. Bei einem ersten Treffen …
Bild: Reha-Konzept „Bewegung nach Krebs“ der Asklepios Klinik Triberg bei ASORS Kongress 2017 erneut ausgezeichnetBild: Reha-Konzept „Bewegung nach Krebs“ der Asklepios Klinik Triberg bei ASORS Kongress 2017 erneut ausgezeichnet
Reha-Konzept „Bewegung nach Krebs“ der Asklepios Klinik Triberg bei ASORS Kongress 2017 erneut ausgezeichnet
Bester Kongressbeitrag: Reha-Konzept „Bewegung nach Krebs“ der Asklepios Klinik Triberg bei 5. ASORS Jahreskongress 2017 erneut ausgezeichnet • Nachsorgekonzept BEWEGUNG NACH KREBS – BEWEGUNG IST LEBEN der Asklepios Klinik Triberg ist bester Kongressbeitrag • ASORS würdigt fünf „Best Abstracts“ • Klinisches Rehabilitationskonzept basiert auf SENSe Studie • Studie beweist, dass onkologische Rehabilitation eine Verhaltensänderung nach einer Krebserkrankung hin zu einem prognostisch relevanten Maß an Bewegung erzielt und damit das Krebsrückfall…
Patientenorientierung in der Krebsmedizin stärken
Patientenorientierung in der Krebsmedizin stärken
… psychosozialen Onkologie sowie aus dem physiotherapeutischen Bereich diskutierten in Bonn-Bad Godesberg über Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Versorgung von Krebs-Patienten. Denn die Unterstützungsangebote der Krebs-Selbsthilfeorganisationen sind unverzichtbarer Bestandteil der psychosozialen Versorgung. Dennoch gibt es nach wie vor viele Vorurteile …
Sie lesen gerade: Krebs-Patienten optimal versorgen