(openPR) Das Ausstellungsprojekt "Zandt vs Riethmann" zeigt aktuelle Arbeiten der beiden Künstler Wolfgang Zandt und Achim Riethmann. In den "Versus Projekt" treten jeweils zwei Künstler mit ihren Arbeiten gegeneinander an. Bewußt kontrovers werden die beiden Positionen gegenübergestellt. In den jeweiligen Räumen der Galerie Torstr. 161 hängen die filigranen Zeichnungen von Achim Riethmann und müssen gegen die apokalyptischen Farbschlachten von Wolfgang Zandt bestehen. So findet einen spannende Auseinandersetzung zwischen dem reduzierten politischen Inhalt vom Meisterschüler der UdK Riethmann und der Weltuntergangsphantasie des HfbK Absolventen Zandt statt. Eindrucksvolle Visualisierung gegen ausdrucksstarke Größe. Motivtrümmer gegen Bilddichte. Let the battle begin.
Der 1977 in London geborene Achim Sequola Riethmann schloß 2007 als Meisterschüler bei Prof. Ikemura an der UdK ab. Riethmanns filigrane Aquarellzeichnungen sind reduzierte erfundene Realitäten und spielen mit der Fantasie des Betrachters. Es sind Szenen voller gewalt, menschlicher Bedrohung, die in direktem politischen Kontext stehen. Die weißen Flächen und fehlenden Versatzstücke liefern einen Resonanzraum für Illusionen und ein Spannungsfeld für die Interpretation der Besucher.
Die Arbeiten von Wolfgang Zandt, Jahrgang 1982 und Absolvent der HfbK Weißensee, können auf den ersten Blick schneller erfasst werden, zeigen den Niedergang der Menschheit, die utopische Apokalypse. Die großformatigen Malereien beziehen ihre Stärke durch die gestalterische Kraft und den wuchtigen Farbauftrag. Verwaister Raum, Industriebrachen, Naturkatastrophen. Zandt kombiniert verschiedene Maltechniken und kombiniert Abstrakte Elemente und figurative Teile und schafft faszinierende Werke.
Zandt vs Riethmann
Junge Kunst Berlin | Galerie Torstr. 161
Torstr. 161
10115 Berlin
Eröffnung 19.11 ab 19 Uhr mit DJ John Max Buschfeld
Dauer: 20.11 bis 18.12.2010



















