(openPR) Hamburg, 28.10.2010 -- Die Unternehmensberatung CIPOC hat ein Trainingsprogramm entwickelt, welches das Unternehmerische denken bei Arbeitnehmern stärkt. „Primär geht es dabei um eine psychologische Einstellung“, erklärt Kai Pigorsch, geschäftsführender Gesellschafter von CIPOC.
Der Leiter der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung Professor Dietmar Harhoff wurde von einem Journalisten gefragt, wo er die größten, bislang ungenutzten Potenziale der deutschen Wirtschaft sehe. Harhoff antwortete kurz und bestimmt: „Im Unternehmertum. Um die in Deutschland hervorgebrachten Ideen in Arbeitsplätze und Wohlstand umzusetzen, brauchen wir mehr Unternehmer.“
Anders als Harhoff sehen Pigorsch und sein Team allerdings das größere Potenzial nicht bei Hochschulabsolventen, sondern bei den gestandenen Mitarbeitern von Unternehmen. „Mitarbeiter haben bereits vielfältige Erfahrungen gesammelt, kennen ihre Märkte und die Bedürfnisse von Kunden in der Regel deutlich besser, als Studenten, die gerade frisch von der Uni kommen“, erläutert Innovationsforscher Pigorsch. Doch seien viele Mitarbeiter heute durch einen amtsähnlichen Führungsstil derart geschliffen worden, dass es ihnen schwer fiele, ihr tatsächliches unternehmerisches Potenzial tatsächlich zu entfalten. Hier setze der CIPOC-Zertifikatskurs ‚Intrapreneurship’ an, so Pigorsch: „Es geht dabei primär darum, unternehmerisches Denken zu fördern.“
„Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: Die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.“
Dieses Zitat wird dem Raketeningenieur Wernher von Braun zugeschrieben. Tatsächlich, scheitern noch immer viele Ideen an der Bürokratie. Doch nicht mehr nur der staatlichen, sondern vermehrt auch der innerbetrieblichen. Ob in Form von Prozessen oder Arbeitsanweisungen, Berichten oder Formularen, manch ein Mitarbeiter freut sich, wenn er am Abend nur noch seine vergleichsweise übersichtliche Steuererklärung ausfüllen muss.
„Wir denken, es sollte alles getan werden, neben den fachlichen Fertigkeiten von Mitarbeitern vor allem auch deren unternehmerischen Geist zu fördern und zu entwickeln“, erklärt Pigorsch. „Das bedeutet auch, einen Bürokratieabbau in Unternehmen anzuregen – und zwar nicht von aussen, sondern durch die eigenen Mitarbeiter. Eine Revolution von Innen, wenn Sie so wollen.“ Konkret diene der Zertifikatskurs daher dazu, das Bewusstsein der Mitarbeiter für Unternehmertum zu stärken. Natürlich würden – nebenbei – auch direkt neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden können. So entstünde ein Verhältnis bei dem es am Ende nur Gewinner gebe: Mitarbeiter nähmen Projekte in Angriff, die sowohl der Firma als auch der eigenen Karriere zugute kämen. Gleichzeitig würde das Unternehmen wieder auf motivierte Mitarbeiter setzten können, die ihr Tun und ihre unternehmerische Umwelt kritisch hinterfragen und so zur Verbesserung der gesamten Organisation aktiv beitragen.
Einer der wohl wesentlichsten Punkte sei allerdings, so Pigorsch, dass wertvolle Mitarbeiter im Unternehmen gehalten werden könnten. Gerade die Mitarbeiter, die unternehmerisch tätig sein wollten, würden Unternehmen, die ihnen diese Option verweigerten schnell wieder verlassen – nicht selten, um bei einem Wettbewerber zu unterschreiben.
Weitere Informationen zum Zertifikatskurs ‚Intrapreneurship’ unter: http://www.cipoc.com/








