(openPR) Naturmittel helfen bei Keimvermeidung und Desinfektion
Willich - Die Hygiene in deutschen Krankenhäusern muss dringend verbessert werden. Darin sind sich alle Experten angesichts der aktuellen Vorkommnisse einig. Die Frage ist nur wie. Denn die angespannte Finanzlage der Kliniken und medizinischen Einrichtungen erschwert eine erhöhte Reinigungsfrequenz mit dem damit einhergehenden kostenintensiven Personalaufwand. Die Innoway GmbH aus Willich bei Mönchengladbach setzt deshalb auf die Kombination von zwei innovativen Verfahren: die automatische Desinfektion von Räumen und die Veredelung von Oberflächen, mit denen Patienten und Krankenhauspersonal in Berührung kommen. Das Neuartige daran ist, dass nur biologische Wirkstoffe verwendet werden, die für Mensch und Tier völlig unbedenklich sind. Mikroorganismen wie Viren, Pilze und Bakterien aber werden entweder von vorne herein vermieden oder abgetötet.
Eines der beiden Produkte von Innoway ist ein Bio-Desinfektionsmittel, das beispielsweise über die Klimaanlage in jedem beliebigen Raum versprüht werden kann. Das biologische Desinfektionsmittel ist frei von Chloriden und Aldehyden, so dass auch keine Hautirritationen, Rötungen oder Allergien entstehen können. Außerdem ist es geruchsneutral.
Studien zur Giftigkeit der eingesetzten Wirkstoffe haben belegt, dass davon keine gesundheitsgefährdende Wirkung ausgeht. Denn es werden nur Inhaltsstoffe eingesetzt, die unter den gesetzlichen Bestimmungen und EU-Richtlinien sowie der Trinkwasserverordnung als Lebensmittel oder Lebensmittel-Zusatzstoffe zugelassen sind.
Ganz wichtig für den Einsatz im Bereich der Krankenhaus-Hygiene ist es, dass eine Resistenzbildung bei den Mikroorganismen nahezu ausgeschlossen werden kann. Die von Innoway eingesetzten organischen Substanzen stören den Stoffwechsel der Mikroorganismen und töten sie dadurch ab.
Untersuchungen haben gezeigt, dass in den mit dem Bio-Desinfektionsmittel behandelten Räumen die Zahl der Erreger – unter Fachleuten auch als „Kolonie bildende Einheiten (KbE)“ bezeichnet - gegen Null tendiert. Dabei ist es essentiell, die Desinfektionslösung möglichst gleichmäßig im Raum zu verteilen. Innoway schlägt dafür ein Sprühsystem (Dry Nebulizer) vor, das speziell dafür entwickelt wurde. Messungen vor Ort mit anschließender Laboruntersuchung sind ausschlaggebend dafür, wie oft das Mittel pro Tag versprüht werden muss, um die angestrebte Gesamtkeimzahl nicht zu überschreiten.
Das System von Innoway wurde bei Herstellern von Wurst- und Backwaren sowie in Hotelbetrieben bereits erfolgreich getestet und eingesetzt. Der industrielle Partner von Innoway (Bedo, München) hatte bereits vor einigen Jahren für den Praxistest im Klinik und Pflegebereich zwei Altersheime in der Schweiz sowie u.a. das Luzerner Kantonsspital und die Neue Frauenklinik Bern ausgestattet.
Ein zweiter Produktbereich von Innoway, der ebenfalls für die Bio-Reinigung im Krankenhaus zum Einsatz kommt, ist die Oberflächenveredelung. In Räumen, in denen es auf besondere Keimfreiheit ankommt, können die behandelten Flächen so mit einer absolut glatten Struktur versehen werden. Darauf finden Staub, Fette oder der Keime enthaltende Bio-Film keine Haftung.
Noch wichtiger aber ist die anti-mikrobielle Wirkung. Sie wird möglich durch den Einsatz von Titandioxid, eine Wasserlösung, die Titan enthält. Dieses Element kommt auf der Erde ganz natürlich vor und ist nicht toxisch und deshalb weder gefährlich noch umweltbelastend.
Sind beispielsweise Lichtschalter, andere Bedienelemente oder Armaturen, Waschbecken und Toiletten mit Titandioxid behandelt, wirkt der ungiftige Feststoff wie ein Katalysator und entfaltet seine anti-mikrobielle Wirkung. Die Keimfreiheit hält dann für mehrere Jahre an.
Notwenige Voraussetzung dafür ist allerdings der Einfluss von Licht, ohne das der gewünschte physikalische Selbstreinigungsprozess nicht ausgelöst würde. Danach entfaltet der eingesetzte Wirkstoff seine photokatalytischen Eigenschaften: Durch die radikalisierte Oberfläche werden dabei die organischen Schadstoffe abgebaut und in unbedenkliche Rückstände wie z.B. Kohlendioxid und Wasser umgewandelt. Ursprünglich war dazu direkte Sonneneinstrahlung im gesamten Spektrum des Lichtes erforderlich. Innoway hat das Verfahren mit seinen industriellen Partnern aber soweit verbessert, dass auch die Strahlung von Lampen und anderen Leuchtkörpern ausreicht, selbst wenn darin nur wenig oder gar kein UV-Anteil enthalten ist.











