(openPR) Tübingen, 17.02.2014 - Kleidungsstücke aus Bio-Seide fühlen sich angenehm weich auf der Haut an und bieten einen unvergleichlichen Tragekomfort. Denn während Seide im Sommer kühlt, wärmt diese im Winter optimal. Auch Menschen mit empfindlicher Haut und Allergiker können Kleidung aus Bio-Seide bedenkenlos tragen. Damit die Kleidungsstücke auch nach längerer Zeit nicht an Qualität einbüßen, müssen diese unbedingt richtig gepflegt und gewaschen werden. Ansonsten kann es passieren, dass die empfindliche Bio-Seide Schaden nimmt und die einstigen Lieblingsstücke nach der Wäsche nicht mehr tragbar sind.
Worin unterscheidet sich Bio-Seide von konventionell angebauter Seide?
In den letzten Jahren ist auch die Seide zu einem Massenprodukt geworden, das unter widrigen Umständen in Großbetrieben hergestellt wird. Bio-Seide – auch Organic Silk genannt – ist frei von chemischen Rückständen oder Schwermetallen und wird ohne künstliche Dünger, Pestizide oder wachstumsfördernde Stoffe angebaut. Zudem soll der Anbau von Bio-Seide die Umwelt schonen und faire Arbeitsbedingungen für die Menschen schaffen.
Die richtige Pflege – Seidenwaschmittel und Handwäsche empfohlen
Für eine lange Haltbarkeit sollte Bekleidung aus Bio-Seide schonend gewaschen werden. Hierfür müssen die Kleidungsstücke nicht zwingend in die Reinigung, auch zuhause können diese entsprechend gereinigt werden. Für die Reinigung der Bio-Seide empfiehlt sich die Verwendung eines speziellen Seiden- oder Wollwaschmittels. Diese Waschmittelsorten sind für Eiweißfasern geeignet und schaden der empfindlichen Seide damit nicht. Als Alternative kann man für die Reinigung auch zu einer milden Seife greifen. Auch wenn die Bekleidung hartnäckige Flecken oder Verschmutzungen aufweist, darf diese niemals mit Bleichmitteln in Kontakt kommen, da hierdurch die empfindlichen Fasern beschädigt werden.
Die schonendste Art der Reinigung ist noch immer die Handwäsche. Hierfür legt man die Seidenkleidung etwa drei bis fünf Minuten in lauwarmes Wasser mit Waschmittel und schwenkt die Stücke darin vorsichtig hin und her. Nach der Einwirkzeit wird das Waschmittel mit kaltem Wasser ausgespült. Um alle Waschmittelrückstände herauszuwaschen und Kalkflecken zu vermeiden, fügt man dem Wasser anschließend etwas Essig hinzu und spült die Stücke nochmals damit aus.
Nicht auswringen oder heiß bügeln
Da die Seide in nassem Zustand sehr empfindlich ist, darf man diese nach dem Waschen auf keinen Fall auswringen. Stattdessen rollt man die Kleidungsstücke in ein Handtuch ein, damit dieses die Feuchtigkeit aufnimmt. Noch im feuchten Zustand wird die Bio-Seide gebügelt. Da es sich hierbei um Eiweißfasern handelt, darf die Temperatur des Bügeleisens nicht zu hoch sein. Die meisten Bügeleisen verfügen jedoch über eine entsprechende Stufe für Seide beziehungsweise Silk.













