(openPR) Manchmal ist es nötig, mit alten Traditonen zu brechen und manchmal kann es hierfür schon fast zu spät sein. Hört man heute von Zinngießern, so denkt man sofort an leicht verstaubte Teller, die die Wände von Onkel Fritz und Tante Traudl schmücken, neben dran die Ölgemälde-Replik des röhrenden Hirschen gepaart mit einer Kuckusuhr. Vielleicht denkt man noch an traditionelle „Bratwursthäuserl“, die ihre weltbekannten Nürnberger Bratwürste auf selbigen servieren. Man wird aber nicht daran denken, dass man sterne-prämierte Gerichte auf diesen Objekten serviert bekommen kann. Und mit diesem Vorurteil wird nun kräftig aufgeräumt. Der Bundesverband des deutschen Zinngießerhandwerks e. V . - die ehemalige Innung der Zinngießer - hat sich dazu entschlossen, neue Wege zu gehen, und das verstaubte Image dieses Berufsstandes im wahrsten Sinne des Wortes aufzupolieren. So hat er am 8. Oktober 2010 in einem kleinen fränkischen Dorf Nahe Nürnberg bei der Eurotoques-Sterneköchin Elisabeth Wiesinger den noch leisen Startschuss in Form eines 2tägigen Fotoshootings zu diesem längst überfälligen Image-Wechsel gegeben, und es kann noch laut werden um diese Handwerker und deren Produkte. Denn eine ganz neue Produktpalette wurde in wochenlanger schweißtreibender Arbeit am Zinnofen kreiert und dies mit Ergebnissen, die selbst erfahrene Top-Gastronome staunen lassen.
Die Produkte
In der Produktpalette finden sich neben den klassischen Zinntellern, wie man sie bereits gerade aus der fränkischen Gastronomie rund um die Nürnberger Burg kennt, nun auch edel glänzende und puristische Teller, Schüsseln und Servierplatten. Mit Elisabeth Wiesinger haben die Zinngießer eine Beraterin aus den Reihen der Top-Gastronome gefunden, die ihr Know-how, ihre Ideen und Anregungen in Sachen Geschirr einbringt. So wurde auf ihre Idee hin die hochglänzden Produktpalette um eine kleine Auswahl an „Puppengeschirr“, wie sie es nennt, entworfen. Produkte, die optimal auf die Ansprüche im Bereich der „amuse-gueule“ oder dem „Gruß aus der Küche“ abgestimmt sind.
Die Werbekampagne
Aber mit neuen Produkten aus dem spülmaschinenfesten lebensmittelechten Zinn ist es nicht getan.
Der gesamte öffentliche Auftritt muss geplant, strukturiert und budget-orientiert umgesetzt werden. Hierfür verantwortlich zeichnet maßgeblich ein jahrelanges Mitglied dieses Verbandes, Zinngießermeister Peter Kreiselmeyer aus Georgensgmünd.
Begonnen wurde mit einem Fotoshooting und geht weiter mit einer 12seitigen Broschüre, die Lust auf mehr macht. Parall hierzu wird ein neues Logo entwickelt sowie Visitenkarten, Briefpapier und ein neuer Webauftritt in frischem modernem Design.
Die Unterstützer
Tatkräftige professionelle Unterstützen haben die Zinngießer durch Lis - Elisabeth Wiesinger, vor ein paar Jahren von Eurotoques mit einem Stern versehen und zur Chefköchin ernannt. Sie zeichnet verantwortlich für die kulinarischen Kreationen, die für das Shooting entwickelt wurden. Nicht umsonst nennt Herr Hautmann, Initiator des Gastronomie-Preises, sie liebevoll die Königin aus Bertholdsdorf.
In Szene gesetzt wurden die Zinn-Produkte mit Lis‘ „königlichen Gerichten“ von der Food-Fotografin und Grafikerin Martina Braun-Rodmann. Sie entwickelt und gestaltet den gesamten Werbeauftritt und wird einen Großteil der Öffentlichkeitsarbeit betreuen. Martina Braun-Rodmann ist seit Jahren als professionelle Food-Fotografin und Grafikerin in ganz Deutschland unterwegs mit Schwerpunkt Gastronomie. Ihre Bilder kennt man aus dem Buch „Kulinarisches Franken“ und aus zahlreichen Veröffentlichungen.










