(openPR) Was hält Menschen gesund?
Vertrauen hat gesundheitsfördernde Wirkung
München. Sehr viele Menschen leiden heute unter Krankheiten wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Allergien. Mit Medikamenten, Entspannungs- oder Kräftigungsübungen rücken wir nur den Symptomen zu Leibe. Und selbst dann, wenn wir mit Psychotherapien den seelischen Ursachen nachgehen, verbleiben wir häufig bei einem oberflächlich ausgerichteten Ziel - der körperlichen Unversehrtheit.
Für echte Gesundheit braucht es mehr als Medikamente und Therapien. Neueste medizinische Erkenntnisse stützen die These: Vertrauen macht heil und trägt zum ganzheitlichen Gesundsein bei.
Die erfahrene Münchner Ärztin und Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. med. Monika Fröschl beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, was Vertrauen und Trost mit Gesund und Heil-Sein zu tun haben. Ihre ‚Gesund durch Vertrauen‘ hat sie in einem Buch veröffentlicht.
„Wenn es zu einer vertrauensvollen Beziehung kommt, bildet sich im Zwischenhirn das Hormon Oxytocin, im Volksmund Bindungshormon genannt“ so Fröschl. „Dieses Hormon wirkt sich auf das körperliche Wohlbefinden aus. Der Blutdruck sinkt, man hat weniger Angst, die Stresshormone werden abgebaut und man schläft besser. Umgekehrt führt dieses Hormon auch zu einer vertrauensstiftenden Bindung. Aus medizinischer Sicht hat Vertrauen also durchaus eine gesundheitsfördernde Wirkung.“
Alle Empirie zeigt, dass es im Umgang mit Krankheit so etwas wie
Bewältigung gibt, die phasenhaft verläuft. Ziel ist, die Krankheit in das eigene Leben zu integrieren. „Durch die richtige Einstellung kann sich eine Krankheit durchaus verbessern“, sagt Fröschl. „Ohne ein umfassendes Vertrauen zu haben, werde ich nicht gesund oder Heil-sein können. Aber ich kann lernen, mein Leben mit der Krankheit gut zu gestalten. Das ist bei chronischen Krankheiten sehr wesentlich.“
Trost und Vertrauen gehören für die Ärztin eng zusammen. Im Umgang mit chronischer Krankheit ist Trost ein wichtiger Begriff. Trost gehört für sie in den Alltag. Der alltägliche Schmerz, das Scheitern, die Niedergeschlagenheit. Da ist Trost etwas Wesentliches.
Aber bleibt man länger gesund, wenn man den Weg des Vertrauens und auch des Trostes geht? „Ich bin Wissenschaftlerin“, so Prof. Fröschl. „Mein neues Buch tut nicht so, als müsste man nur genug Vertrauen in sich, in andere, in die Welt, in alles, was trägt haben. Ob man durch intensives Vertrauen tatsächlich länger lebt oder gesund bleibt, ist empirisch nicht belegbar. Mit den Widrigkeiten des Lebens, mit Krankheiten besser zu leben, das ist auf alle Fälle möglich.“
Prof. Dr. med. Monika Fröschl ist Ärztin und Gesundheitswissenschaftlerin in München. In Seminaren, Vorträgen und als Autorin ist sie im In- und Ausland tätig. In ihrem Ansatz einer integrativen Gesundheitsförderung vereint sie Wissen aus verschiedenen Disziplinen, um zu einem umfassenden Verständnis von Gesund- und Heil-Sein zu kommen. Gesundheitswissenschaft, Medizin, Neurobiologie, Psychologie, Sozialwissenschaften, Philosophie und Theologie lassen ein Gesamtbild eines neuen gestaltbaren Weges zum Gesund-Sein entstehen, der weit über das medizinische Fachwissen hinausgeht.
Buchtipp:
Monika Fröschl
Gesund durch Vertrauen
Ein Lebens-Prinzip
144 Seiten, Klappenbroschur, farbige Fotos
€ (D) 16,90 / € (A) 17,40 / sFr. 28,50
ISBN 978-3-7698-1835-2
Don Bosco Medien, München 2010












