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BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise steigen wieder an

Bild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise steigen wieder an

(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nachdem die Rohölpreise gestern deutlich über 1 US-Dollar verloren, stiegen sie im heutigen Morgenhandel wieder an. US-Leichtöl (WTI) wurde für 81,34 Dollar je Barrel gehandelt und Nordseeöl (Brent) kostete 82,60 Dollar. Beide Referenzsorten waren damit rund 50 Cent teurer als zum gestrigen Tagesschluss. Im Durchschnitt der letzten14 Tage ist Rohöl so teuer wie seit Anfang Mai diesen Jahres nicht mehr. Vor einem halben Jahr waren vor allem Spekulationen für die starken Preisansteige verantwortlich. Als sich damals unter den Anlegern eine realistischere Sicht der Marktlage durchsetze, verloren die Preise innerhalb von drei Wochen rund 15 Dollar.
Ob diese Entwicklung auch diesmal zu erwarten ist, muss offen bleiben. Zwar stimmen Analysten überein, dass Spekulationen auch dieses Mal zu dem sehr hohen Preisniveau führten. Gegenüber Mai 2010 haben sich jedoch auch einige fundamentale Marktdaten geändert. An erster Stelle dürfte für das hohe Niveau von Brent der Streik in Frankreich sorgen. Hier spielt auch das immer knappere Angebot eine Rolle – bedingt durch geringere Förderungen in der Nordsee und lang anhaltende Wartungsarbeiten an den Bohrinseln und Pipelines im Sommer und Herbst. Den WTI-Preis treiben gesunkene Bestände an Rohölprodukten in den USA sowie eine leicht verbesserte Situation am dortigen Arbeitsmarkt. Aktuell kommt hier auch noch die Bedrohung der Förderanlagen im Golf von Mexiko durch den Tropensturm Richard hinzu.
Für Heizölverbraucher in Deutschland dürft sich heute kaum etwas ändern. Aufgrund der gestrigen Verluste können sie allenfalls mit leichten Abschlägen rechnen. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.

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