(openPR) MOSBACH, Oktober 2010 – Die Honeywell GmbH, Haustechnik stellt als einer der ersten Hersteller einen Heizlast-Datenschieber zur Verfügung, der ab sofort über den Honeywell-Außendienst erhältlich ist. Der Schieber erlaubt auf einfache Art – ohne PC, Software oder Datenbank –, die Heizlast von Räumen zu ermitteln und ist speziell für den Gebäudebestand geeignet, das heißt es müssen keine besonderen bauphysikalischen Daten des Gebäudes vorliegen.
Die Ermittlung der Heizlast eines Gebäudes und seiner Räume ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die Planung und Auslegung der Heizungs- und Klimaanlage, insbesondere nach energetischen Sanierungsmaßnahmen. Die DIN EN 12831 bietet hierfür ein anerkanntes und europaweit geltendes Rechenverfahren. Viele EDV-gestützte Rechenverfahren sind für bestehende Gebäude jedoch weniger geeignet, da viele geometrische und physikalische Parameter, die eingegeben werden müssen, schlichtweg nicht bekannt sind oder nur mit großem Aufwand ermittelt werden können. Für Maßnahmen im Bestand werden deshalb vereinfachte Verfahren vorgeschlagen. Für diesen Bedarf hat Honeywell als einer der ersten Hersteller den Heizlast-Datenschieber veröffentlicht. Er wurde mit Unterstützung von Professor Dr. Dieter Wolff von der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, Fachbereich Versorgungstechnik, entwickelt und entspricht den Anforderungen an die DIN EN 12831. Die darin eingeführte Vereinfachung besteht hauptsächlich darin, dass nur die Transmissionswärmeverluste derjenigen Wand-, Boden- und Deckenflächen berechnet werden, die an deutlich unterschiedliche Temperaturbereiche angrenzen. Darunter fallen Flächen gegen Außenluft, gegen Erdreich oder gegen unbeheizte Nachbarräume. Außerdem werden die durch Luftwechsel verursachten Wärmeverluste berücksichtigt. So werden – trotz Vereinfachung – die Wärmeverluste ausreichend genau erfasst. Mit dem Rechner können die Heizlasten der Räume im Zustand vor und nach einer Sanierung ermittelt werden. Durch die Differenzbildung erhält man so die mögliche Energieeinsparung jeder Sanierungsmaßnahme. Mit der ermittelten Heizlast kann dann mit dem Honeywell Thermostatventil-Datenschieber, der zusammen mit dem Heizlast-Datenschieber ausgegeben wird, die richtige Voreinstellung der Honeywell-Thermostatventile vor Ort durchgeführt werden – ohne PC, Software oder Datenblatt. Durch Eingabe der HK-Leistung kann man an der gewünschten Spreizung von Vor- und Rücklauftemperatur den Volumenstrom ablesen und so das am besten geeignete Thermostatventil und dessen richtige Ventil-Voreinstellung ermitteln.
Mit dem Heizlast- und dem Ventil-Datenschieber von Honeywell kann somit einfach und vor Ort die Heizlast der Räume bestehender Gebäude sowie das optimale Thermostatventil und dessen Ventil-Voreinstellung ermittelt werden.
Ein Beispiel des kombinierten Heizlast-Datenschiebers schicken wir Ihnen mit dieser Pressemitteilung zu. Erhältlich ist er über den Honeywell-Außendienst.












