(openPR) CIFRA kündigt anlässlich der Fachmesse K2010 die Markteinführung von zwei neuen Produkten aus dem Recycling-PVC-Sortiment an
Die erweiterte Produktpalette ermöglicht Profil-, Rohr- oder Injektionsextrudern mehr Optionen und eine größere Flexibilität. Beide recycelten Hart-PVC-Verbundstoffe zeichnen sich durch eine sehr geringe Dichte (0,7 und 0,9) sowie durch mechanische und UV- beständige Eigenschaften aus, die für geschäumte oder nicht geschäumte Recycling-PVC charakteristisch sind. Dabei kann die Korngrößenbestimmung kundenspezifisch angepasst werden. Das Unternehmen stellt seine Neuheiten vom 27. Oktober bis 3. November in Halle 3, Stand D95-1 vor.
Der geschäumte und recycelte Hart-PVC-Verbundstoff RecyPVC PEX07 ist eine bei niedriger Temperatur leicht zu verarbeitende Formulierung mit sehr geringer Dichte (0,7) und einer verbesserten Werkstoffverteilung bei guter Verfestigung. RecyPVC PEX07 verfügt über ähnliche Härte- und Festigkeitsmerkmale wie Standardverbundstoffe aus geschäumtem Roh-PVC. Aufgrund dieser Zusammensetzung kann die CO2-Produktion um 70 Prozent reduziert werden. Die zweite PVC-Formulierung weist eine auf 0,9 reduzierte Dichte auf und ist für Verarbeiter geeignet, die einen höheren Härtegrad und eine stärkere mechanische Belastbarkeit benötigen. Die Eigenschaften von RecyPVC PEX09 ähneln denen der geschäumten Roh-PVC-Verbundstoffe, ermöglichen gleichzeitig jedoch eine Verringerung des CO2-Ausstoßes um 60 Prozent.
Michel Py, Vorsitzender und Gründer des Unternehmens CIFRA, erklärt: „Die Verarbeiter erhalten einen optimalen Verbundstoff aus recyceltem PVC. Das ist auf die unterschiedlichen MFI-Niveaus zurückzuführen, aber auch auf eine auf Mikrometer reduzierte PVC-Dicke, eine infrarotspektroskopische Überwachung und einen vorherigen Extrusionstest.“
Darüber hinaus bietet CIFRA anderen Verarbeitern auch sein Know-how in der Verwertung von Recyclingprodukten an. Seit September dieses Jahres ist CIFRA Partner von Green Waste Plast, einem der „Life+“-Projekte der Europäischen Kommission. Im unternehmenseigenen Labor werden die Merkmale wiederverwendbarer Abfälle bestimmt. Diese sollen anschließend in Bereichen verwertet werden, in denen bisher aus Gründen der Rückverfolgbarkeit und Überwachung keine Post-Consumer-Produkte zugelassen wurden.













