(openPR) Junge Europäische Föderalisten machen sich stark für Europa.
Der Hamburger Lars Becker wurde von dem Jugendverband Junge Europäische Föderalisten (JEF) am vergangenen Wochenende zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Die JEF sind ein europaweiter, überparteilicher Jugendverband in 30 Ländern Europas, der sich für ein vereintes, friedliches und demokratisches Europa einsetzt. In Deutschland hat der Verband über 2500 Mitglieder. Auch der Bundestagsabgeordnete und Präsident der Europa Union Deutschland Peter Altmaier wäre gerne Mitglied der JEF gewesen. Nur leider habe er die Chance verpasst, denn er sei schon leicht über 35 Jahre alt, fügte er schmunzelnd hinzu.
Knapp über 100 Delegierte im Alter von 17-35 Jahren tagten zum 57. Bundeskongress im Europäischen Haus in Berlin und starteten gleich mit einer Debatte zu mehr Jugendbeteiligung in Europa. Viel diskutiert wurde dabei die neue Jugendstrategie der Europäischen Union. Damit sollen Jugendliche mehr in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden und ihre Meinungen verstärkt Beachtung finden.
Der neue Bundesvorsitzende Becker betonte, dass die EU mit dem Vertrag von Lissabon noch lange nicht am Ziel sei. So habe die Eurokrise gezeigt, dass die Zusammenarbeit in Europa noch weiter vorangetrieben werden müsse. Mit der neuen Jugendstrategie sähe er die Chance, eine jugendliche Sichtweise in den Entscheidungsprozess hineinzubringen. Insbesondere würde er sich mehr Kompetenzen der EU in der Wirtschafts- und Finanzpolitik wünschen.










