(openPR) Elternsprechtag
Tipps für den Dialog mit Lehrern
Steinbach, Oktober 2010
Neue Klassen, neue Lehrkräfte, neue Schulfächer: Viele Schüler wünschen sich gute Noten, nette Lehrer und Spaß in der Schule. Gibt es hier Probleme, sinkt meist die Lernmotivation und häufig auch die schulische Leistung. Spätestens jetzt ist das Gespräch mit dem Lehrer notwendig. „Viele Antworten gibt es beim Elternsprechtag“, sagt Renate Fink-Gute, Leiterin der Nachhilfeschule Mini-Lernkreis Rhein-Main. „Eltern sollten sich auf dieses Gespräch gut vorbereiten. Dafür ist ein Merkzettel mit schulischen und familiären Aspekten sehr hilfreich. Hierzu bietet der Mini-Lernkreis Rhein-Main gute Tipps.“
Elterntipps für den guten Dialog mit dem Lehrer:
1. Diskutieren Sie keine Schuldzuweisung, sondern beginnen Sie mit einer Wertschätzung. Lob und Anerkennung sorgen für ein gutes Gesprächsklima.
2. Fragen Sie nach den Noten: Liegt mein Kind über oder unter dem Notenspiegel? Könnte es mündlich oder schriftlich besser abschneiden? Sind die Leistungen sehr schwankend? Hängt das vom Thema ab? Oder bestehen Lücken aus den früheren Schuljahren?
3. Erkundigen Sie sich nicht nur nach den schulischen Leistungen, fragen Sie auch nach dem Verhalten: Wirkt Ihr Kind unaufmerksam und gelangweilt? Macht es Blödsinn? Ist es hilfsbereit? Hat es Freunde gefunden?
4. Berichten Sie auch, wie sich die Schule auf das tägliche Familienleben auswirkt: Braucht ihr Kind viel Unterstützung bei den Hausaufgaben? Ist der Schreibtisch chaotisch? Gibt es immer wieder Familienstreit wegen schulischer Punkte?
5. Vertrauen Sie dem Lehrer gegebenenfalls auch familiäre Probleme an: Ist ein Familienmitglied krank? Steht eine Trennung bevor? Ist ein Umzug geplant? Emotionale Aspekte können Auswirkungen auf das Verhalten eines Kindes haben. Der Lehrer wird für Ihre Situation Verständnis haben.
6. Gemeinsam mit dem Lehrer können Sie verschiedene Maßnahmen für die Schulkarriere Ihres Kindes vereinbaren: Beispielsweise Hausaufgabenbetreuung, Konzentrationstraining, Förderung der Lese- oder Rechtschreibkompetenz auch bei LRS und Legasthenie oder Aufarbeitung von Schullücken in ausgewählten Schulfächern.
Renate Fink-Gute: „Wenn Nachhilfe nötig wird, können sich Eltern beim Mini-Lernkreis Rhein-Main kostenlos beraten lassen. Dort erhalten Schüler auch einen kostenlosen Probeunterricht in einem Gruppenkurs. Näheres finden Sie unter www.minilernkreis-rhein-main.de










