(openPR) Geisenheim, den 14.10.2010, Am 09.10.2010 fand auf der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens die SOGRO MANV 500 statt.
1572 Einsatzkräfte aus Rettungsdiensten, Feuerwehr, Polizei - 560 Darsteller von Verletzten - 457 Einsatzfahrzeuge. Die bisher bundesweit größte Katastrophenschutzübung stellte den Zusammenstoß zweier Flugzeuge mit über 500 Passagieren auf der Landebahn Nordwest am Frankfurter Flughafen nach. Hierbei wurde das Zusammenspiel von medizinischer Versorgung, dem Transport von Verletzten und die Unterbringung in die umliegenden Krankenhäuser geprüft. Das Testszenario lief unter realistischen Bedingungen und Zeitvorstellungen ab. Dadurch wurde auch der Einsatz einer neuen Art der Opferkategorisierung getestet, die es ermöglicht, erforderliche Patientendaten in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.
Zu diesem Zweck kommen neben den herkömmlichen Einsatzmitteln jetzt auch Transponder-Armbänder, PDAs und Satellitentechnik zum Einsatz. Während in der Vergangenheit bei einer solchen Katastrophe, die Opfer und ihr Verletzungsgrad ausschließlich mit farbigen Karten erfasst wurden,
erhielt beim SOGRO MANV 500 erstmals jeder Verletzte ein farbiges Armband, welches mit einem RFID-Chip versehen ist. Dabei dient die Farbe des Armbandes nur der Übersicht des Verletzungsgrades der Opfer. Mittels eines PDA werden zusätzlich Daten wie Alter, Geschlecht, Verletzungsart und –grad sowie ein Foto auf den RFID-Chip des Armbandes übertragen. Der RFIDChip ist dann jederzeit von den weiteren Einsatzkräften auslesbar. Die auf dem PDA gesammelten Daten werden via WLAN an die Einsatzleitzentrale übermittelt. Um eine sofortige Versorgung der
Katastrophenopfer gewährleisten zu können, müssen die umliegenden Krankenhäuser schnellstmöglich informiert werden. Die Patientendaten werden hierfür an einer zentralen Stelle gespeichert und sind somit für die Einsatzleitzentrale, das Einsatzpersonal vor Ort als auch in den
Krankenhäusern direkt abrufbar. Da im Falle einer solchen Katastrophe Kommunikationsnetze wie GSM und UMTS aufgrund von Überlastung nicht verfügbar sind, muss die Kommunikation über Satellit realisiert werden. Hierzu hat die CPN Satellite Services das Satellitenterminal Inmarsat BGAN EXPLORER® 500 zur Verfügung gestellt und die Übung gemeinsam mit Stratos Global vor Ort betreut.
Während der Projektvorbereitungsphase arbeitete CPN Satellite Services GmbH eng mit Siemens C-Lab und dem DRK Frankfurt zusammen, um eine einwandfreie technische Umsetzung zu gewährleisten.
Der reibungslose Ablauf vor und während der Übung überzeugte alle Beteiligten und veranlasste Herrn Eduard Maul, Siemens C-Lab, zu folgender Stellungnahme:„Das von CPN zur Verfügung gestellte “BGAN Explorer 500“ Terminal dient in unserer autarken
Kommunikationsinfrastruktur als Zugang zum World Wide Web und ist somit perfekt geeignet für eine stabile Datenübertragung auch wenn öffentliche Netze durch Überlastung oder durch Zerstörung nicht mehr zur Verfügung stehen. Das Terminal ist nach einer kurzen Vorkonfiguration einfach und intuitiv zu bedienen. muss lediglich eingeschaltet und ausgerichtet werden, wobei eine optische Anzeige, ein akustisches Signal und ein eingebauter Kompass helfen den richtigen horizontalen/vertikalen Winkel
zu bestimmen. Nach der Ausrichtung, welche nach wenigen Minuten abgeschlossen ist, wählt sich das Terminal automatisch in das Netz ein und steht somit zur Übertragung von Daten bereit.
Das Terminal wurde in der deutschlandweit größten Katastrophen-schutzübung eingesetzt und hat während der kompletten Übungsdauer problemlos funktioniert und somit zur erfolgreichen Erprobung
des gesamten Systems beigetragen.“
Die CPN Satellite Services GmbH freut sich darüber Teil einer solch wegweisenden Übung gewesen
zu sein und damit einen wichtigen Beitrag zum Thema Sicherheit geleistet zu haben.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cpn.de und www.sogro.de
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