(openPR) Theater und Schule gehören irgendwie zusammen. Man hat die Vorstellung von Aufführungen im Theatersaal oder das Einüben von Rollen und Texten in Klassenräumen. Gerade kulturelle Bildung – das hört man in diesen Tage immer wieder – kann einen wichtigen Beitrag leisten für die Vermittlung von Lern- und Lehrinhalten, aber auch für das Verständnis von Kultur überhaupt. Aber wie genau lassen sich zwei so unterschiedliche Institutionen wie das Theater und die Schule überhaupt zusammenbringen? Wie können der Künstler zum Lehrer und der Lehrer zum Künstler werden? Und müssen das beide überhaupt? Gerade hier zeigt sich der Weg, den TheaterpädagogInnen beschreiten können. Diese und andere Fragen sind Themen der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Thepakos“, Zeitschrift für Theater und Theaterpädagogik, die soeben erschienen ist. Gundula van den Berg stellt das städteübergreifende Projekt „TUSCH“ – Theater und Schule – vor. Tanja Bauer plädiert in ihrem Beitrag für „Mehr Theater in die Schule!“, stellt die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik vor und führt wichtige Gründe für den starken Einsatz des Theaters in Schulen an. Der Beitrag von Nathalie Fratini zeigt die Möglichkeiten der kulturellen Bildung für Schüler aus berufsbildenden Klassen. Und der Beitrag von Oliver Bidlo skizziert kurz ein Fragment ästhetischer Erziehung, das die produktions- und rezeptionsästhetische Seite einer kulturellen Bildung in den Blick nimmt. Kleinere Beiträge, Neuigkeiten und Rückblicke runden die Ausgabe interessant ab.
Thepakos -Interdisziplinäre Zeitschrift für Theater und Theaterpädagogik. Ausgabe 13, www.oldib-verlag.de













