(openPR) Ammerbuch-Altingen, Oktober 2010. Feuchtigkeit und Salz im Mauerwerk greifen die Bausubstanz an. Dadurch sinkt nicht nur die Lebensqualität, auch die Wärmedämmung des Gemäuers versagt häufig und damit geht Energie verloren. Eine unangenehme und teure Situation. Abhilfe schafft ein mehrstufiges Saniersystem, dass den Verfall stoppt und die Feuchtigkeit im Mauerwerk reguliert. Wissenschaftliche Langzeitstudien und die Praxis selbst belegen seine Wirkungsweise. Im August 2010 erhielt epasit erneut das international anerkannte WTA-Zertifikat verliehen.
Der sogenannte „Mauerfra? tritt häufig in Kellern und im Sockelbereich von Bauwerken auf, unter dem Begriff verstehen Fachleute bröckelnden Putz und durchfeuchtete Mauern. Betroffen sind nicht nur denkmalgeschützte Burgen, Schlösser und historische Kirchen. Feuchtes Mauerwerk findet sich auch vielfach in Wohn- und Geschäftshäusern.
Störfall Feuchtigkeit am Bau.
Werden feuchte Altbauten mit herkömmlichem Mörtel verputzt, tauchen die Schäden bald wieder auf. Schuld daran ist im Mauerwerk vorhandenes Salz, das mit dem Wasser ins Mauerwerk gelangt und dort kristallisiert, sobald das Wasser verdunstet. Selbst wenn die Mauer komplett abgedichtet wird, ist das Problem nicht behoben. Die eingeschlossene Feuchtigkeit würde sich in diesem Fall neue Wege suchen und beispielsweise aus dem Sockelbereich in bislang trockene Regionen aufsteigen und diese schädigen. Was also ist zu tun, wenn Feuchtigkeit und Salz die Bausubstanz bedrohen?
Mit System langfristig im Gleichgewicht.
Zur dauerhaften Sanierung wird ein Material benötigt, welches das Wasser nicht einsperrt, aber auch nicht hindurch fließen lässt. Das von epasit entwickelte Sanierputzsystem hat die gesuchten Eigenschaften: geringe Saugfähigkeit, gute Wasserdampfdurchlässigkeit und hohes Porenvolumen. Es lässt das Wasser also nicht in flüssiger Form hindurch, sondern ermöglicht die natürliche Austrocknung des Gemäuers.
WTA: Vorreiterrolle für Baustoffhersteller epasit.
Das Regelwerk für Sanierputzsysteme wird festgelegt im gleichnamigen WTA-Merkblatt. Die international renommierte „Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege“, WTA, zeichnete epasit als einen der ersten Hersteller mit dem WTA Zertifikat aus. Im August 2010 bekamen die Produkte des Systems - MineralSanoPro ap, MineralSanoPro Ipf-WTA und MineralSanoPro hb - für weitere zwei Jahre das Zertifikat der WTA verliehen.
Funktionsweise des Saniersystems.
Der Sanierputz wird ins Mauerwerk eingespritzt und saugt dort die Feuchtigkeit an. Das Wasser verdampft innerhalb seiner Poren, die gelösten Salze kristallisieren und werden ebenfalls in den Poren aufgefangen. Die Putzoberfläche bleibt trocken, das Mauerwerk ist langfristig geschützt. Voraussetzung für eine dauerhaft erfolgreiche Sanierung ist in jedem Fall eine sorgfältige Voruntersuchung und Planung. Außerdem müssen die aufeinander abgestimmten Komponenten des gesamten Systems zuverlässig angewendet werden.
Einsatzbeispiel: Burg von Bratislava.
Damit die Sanierung historischer Gebäude dauerhaft gelingt, müssen langfristig wirksame, hochwertige Baustoffe und Materialien eingesetzt werden. Der baden-württembergische Mittelständler epasit hat sich auch international einen Namen in dieser Branche gemacht. Ein aktuelles Beispiel ist die historische Burg von Bratislava, die seit mittlerweile drei Jahren saniert wird. Allein im Jahr 2009 lieferte man aus Ammerbuch rund 500 Tonnen Baustoffe auf die Baustelle in der slowakischen Hauptstadt. Zum Einsatz kamen vor allem der Dicht- und Sperrputz „MineralDicht sperr“ sowie der WTA-zertifizierte Sanierputz „lpf“.













