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IFS-Studie zeigt fehlendes Vertrauen in die Projektabwicklung

(openPR) Erlangen, 11. Oktober 2010 - Fast drei Viertel der CEOs, COOs und Projektmanager betrachten die Verwaltung von Projekten als bedeutend für das weitere Wachstum des Unternehmens. Allerdings gehen nur elf Prozent davon aus, dass sie geschäftskritische Projekte tatsächlich effizient verwalten können, so das Ergebnis einer Untersuchung des internationalen ERP-Anbieters IFS.



In einer von der International Project Management Association (IPMA) und dem ERP-Anbieter IFS durchgeführten Studie wurden insgesamt 273 CEOs, COOs und Projektmanager bei Projekt-orientierten Unternehmen in Großbritannien, den USA, Australien, Skandinavien und den Benelux-Ländern befragt.

Die Untersuchung zeigt unter anderem die Auswirkungen des wirtschaftlichen Abschwungs auf die geschäftlichen Anforderungen in der Projekt-orientierten Industrie. 66 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass nach der Rezession für die Durchführung von Projekten Softwareunterstützung auf Unternehmensebene wichtiger als je zuvor geworden ist.

"Ständige Veränderungen sind in Projekten üblich, und wir wissen aus langjähriger Zusammenarbeit mit Projekt-orientierten Unternehmen, dass Flexibilität und Skalierbarkeit in Projekt-basierten Lösungen von entscheidender Bedeutung für den Projekterfolg sind", sagt IFS-CEO Alastair Sorbie. "Dies ist für das Management einer neuen Generation von Mission-Critical-Projekten und damit für das weitere Wachstum der Unternehmen entscheidend, neben einer ganzheitlichen Sicht, in der Unternehmen volle Transparenz und Kontrolle in Echtzeit erhalten."

Die befragten Führungskräfte und Projektmanager waren sich weitgehend einig, dass die wichtigsten Faktoren für ein konsistentes und effizientes Projektmanagement die Ressourcenplanung (55%), integrierte Unternehmenslösungen (52%) und die Verfügbarkeit von Echtzeit-Daten (47%) sind. Diese Ergebnisse spiegeln die Prioritäten der Investitionen in IT und in Projekt-basierte Lösungen wider: 49 Prozent der Befragten sehen in der Integration der IT die oberste Priorität, danach kommen Echtzeit-Daten mit 40 Prozent, gefolgt von Ressourcenplanung mit 37 Prozent. Obwohl voll integrierte IT-Systeme für das Projektmanagement bei Investitionen Priorität haben und als entscheidend für den Unternehmenserfolg genannt werden, setzt nur ein Viertel der Unternehmen solche Systeme tatsächlich ein.

"Ein Projekt-Manager, der nicht das ganze Bild sieht, also alles, was die anderen Mitglieder des Projekts oder andere Stellen im Unternehmen planen und veranlassen, kann auch keine richtige Vorhersage über den Ablauf des Projekts treffen. Ohne Kontrolle von kritischen Projekten ist das gesamte Unternehmen gefährdet. Viele Unternehmen müssen großen Aufwand betreiben, um aus ihren unterschiedlichen Systemen Informationen für das Management der Projekte zu gewinnen", führt Sorbie weiter aus. "Unter Effizienz-Aspekten ist dieses Vorgehen nicht ökonomisch. Effizienz lässt sich aber mit einem integrierten System sehr leicht erreichen."

"Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen das Projektmanagement zwar als einen geschäftskritischen Bereich ansehen, aber dennoch kein Vertrauen in ihre Fähigkeit haben, Projekte auch effizient durchzuführen. Es bestehen insbesondere Bedenken im Hinblick auf den Zugang zu wichtigen Informationen, die benötigt werden, um Projekte effizient und termingerecht auszuführen", erklärt Professor Brane Semolic, Leiter von IPMA Research. "Die Ergebnisse dieser Umfrage stehen in Einklang mit den Hinweisen, die wir von unseren fünfzig Project Management Associations rund um die Welt erhalten, und zeigen deutlich, dass ein effektives Projektmanagement einen unverzichtbaren Beitrag zur Erfüllung von Kundenaufträgen, für Kostenkontrolle und künftiges Wachstum leistet."

Für die IFS-Untersuchung wurden 273 Personen in den USA, Großbritannien, Australien, Skandinavien und den Benelux-Ländern befragt, darunter 49 Prozent CEOs und COOs und 51 Prozent Projektmanager. Die Befragten kommen aus den Bereichen Energie und Energietechnik, Telekommunikation, Baugewerbe und aus dem verarbeitenden Gewerbe.

Weitere Informationen über die Untersuchung sind unter http://www.sustainable-efficiency.net erhältlich.


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