(openPR) Erstmals wurde der BBU-Immobilienpreis an die besten Absolventen des Masterstudiengangs „Real Estate Management“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft verliehen. Maren Kern, Vorstandmitglied des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), die den Preis auf der EXPO REAL überreichte, erklärte: „Der Masterstudiengang Real Estate Management zeichnet sich durch hohen Praxisbezug aus, liefert wertvolle Erkenntnisse für unsere Wohnungsunternehmen und bringt bestens ausgebildete Absolventen hervor. Wir möchten mit diesem neu gestifteten Preis dazu beitragen, die Bedeutung von lebenslanger Ausbildung und Nachwuchsförderung auch in der Wohnungswirtschaft stärker ins Bewusstsein zu rücken“.
Als bester Absolvent des sechsten Jahrgangs nahm Volker Theobald, Leiter Recht bei der Pro Potsdam GmbH, den BBU-Immobilienpreis entgegen. Der ausgebildete Jurist hatte sich bereits während seines Erststudiums mit Rechtsphilosophie befasst und stellte Ethik ins Zentrum seiner Masterarbeit. Er macht deutlich, dass Moral und Wirtschaftlichkeit in der Immobilienbranche keine Gegensätze darstellen, sondern sich nachhaltig in eine Balance bringen lassen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht nötig sei jedoch ein neues Berechnungsmodell, das in der Lage ist, ökologisches, ökonomisches und soziales Engagement in Kennzahlen gefasst quantifizierbar zu machen. Nicht zuletzt braucht es Unternehmensmitarbeiter, die ein Grundverständnis von Ethik haben und in der Lage sind, ihr Handeln zu reflektieren, ist Theobald überzeugt. Er setzt sich dafür ein, Ethik bereits in der Ausbildung zum/-r Immobilienkaufmann/-kauffrau zu vermitteln. Für den Masterstudiengang entschied sich Theobald nach einem Gespräch mit seiner Geschäftsführung, die ihm die berufsbegleitende Weiterbildung im Rahmen ihres Personalentwicklungsprogramms empfohlen hatte.
Den BBU-Immobilienpreis für die beste Masterarbeit erhielt Martin Heide, Immobiliensachverständiger und Geschäftsführer der Rhenodomus Hausverwaltungs GmbH in Bonn. Er reiste für seine Masterarbeit sogar nach Oxford, weil es in Deutschland kaum Literatur zu seinem Thema „Gated Communities“ gab. Dem ausgebildeten Historiker, der in Johannesburg zur Schule ging, in Schottland studierte und an der Western Michigan University einen Lehrauftrag innehatte, waren eingezäunte und bewachte Wohngebiete bereits aus Südafrika, den USA und dem deutschen Mittelalter bekannt. Entsprechend verwundert war er, welche Aufregung sie als vorgebliche Neuerung in Deutschland auslösten. Seine Masterarbeit kommt zu dem Ergebnis, dass das Modell der amerikanischen Gated Communities auf Deutschland nicht übertragbar ist, weil es eine, wenn auch freiwillige, Beschneidung der Bürgerrechte beinhalten kann, die in Deutschland geltendem Recht widerspräche und auch von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird.
Der berufsbegleitende Masterstudiengang Real Estate Management wird von der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin angeboten. Er ist von der FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) und von der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) akkreditiert. Am 1. April 2011 startet der achte Jahrgang. Interessierte haben die Möglichkeit, sich am 15. Oktober 2010 und am 1. Dezember 2010 jeweils um 16.00 Uhr in der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft über das Studienprogramm zu informieren. Weitere Infos unter www.mba-real-estate.de und bei Kathleen Reiß, Telefon: 030 23 08 55-24, E-Mail:











