(openPR) Durch die steigende Abhängigkeit der Unternehmen von ihrer IT-Umgebung ist die vollständige und aktuelle Dokumentation dieser Umgebung von immer größerer Bedeutung. Dies zeigt sich auch bei der ISO-Zertifizierung von IT-Organisationen, in deren Rahmen IT-Notfallhandbücher gefordert werden.
Gut geführte Betriebshandbücher mit Wiederanlaufplänen als Teil eines aktiven Notfallhandbuchs gehören deshalb zu den Grundlagen des Qualitäts- und Risikomanagements.
Wer nicht hören will, muss fühlen
Erst im Notfall, z.B. nach einem Brand im Serverraum, wird den Unternehmen klar, dass Ihnen eine entsprechende Vorsorge fehlt. Ein Notfall im IT-Betrieb bedeutet den Ausfall der Datenverarbeitung in Teilen oder der gesamten IT-Infrastruktur.
Die Notfallvorsorge erfordert ein Notfallhandbuch mit allen notwendigen Informationen für diesen Fall. Dies umfasst die organisatorischen Aspekte, die Abläufe und Kommunikationswege sowie vorbereitete und getestete Wiederanlaufpläne sowie konkrete Arbeitshinweise und Konfigurationsinformationen. Nur so können die Betriebsunterbrechungszeit nach einem Notfall minimiert und Fehler bei der Wiederinbetriebnahme der einzelnen Systeme in der IT-Umgebung vermieden werden.
Ein Dokument reicht nicht - es muss auch aktuell sein!
Zwei Schritte führen zu einer sinnvollen Notfallvorsorge. Zum einen die Erstellung einer ausführlichen und ausgereiften Dokumentation aller notwendigen Informationen rund um die IT-Infrastruktur des jeweiligen Unternehmens, zum anderen, was schwerer wiegt, die Pflege dieser Dokumentation, so dass diese aktuell bleibt.
Tatsächlich verfügen die meisten Firmen bereits über ein Notfallhandbuch. Dieses wird in der Regel als Textdokument erstellt und als Ausdruck im Ordner abgeheftet. Diese Art von Notfallhandbüchern erfüllt aber nur eine der beiden Anforderungen und ist im Ernstfall weitgehend nutzlos. Es fehlt an Aktualität, häufig sind die Daten auch nicht vollständig.
Die Konfigurationen und Abhängigkeiten in der EDV-Infrastruktur ändern sich so rasch, dass ein statisches Handbuch bereits nach kurzer Zeit veraltet ist. Die Aktualisierung solcher Textdokumente erfordert einen hohen Aufwand, der von den Mitarbeitern der IT-Abteilungen aber nicht zu leisten ist.
Aktives Notfallhandbuch - automatisiert und flexibel
Das aktive Notfallhandbuch der nova ratio AG basiert auf der Softwareplattform eRunbook und ist ein lebendiges System.
Die Notfallhandbuchlösung entnimmt die technischen Informationen direkt aus der EDV-Infrastruktur und aktualisiert diese Informationen automatisch. Das System fragt die beteiligten Systeme und Komponenten ab, erkennt die eingesetzte Software eigenständig und fügt diese Informationen in das Notfallhandbuch ein.
Die eRunbook Lösung erstellt regelmäßig oder interaktiv neue Versionen der notwendigen Dokumente. Deren Dokumentenstruktur und die Inhalte der Kapitel können problemlos an interne und externe Anforderungen angepasst werden. Bei Bedarf können unterschiedliche Dokumente mit den gleichen Inhalten erstellt werden. Die versionierten Handbücher stehen sowohl online im Webbrowser als auch im PDF-Format zur Verfügung.
Bei einer relevanten Änderung der Konfigurationsdateien auf den Systemen erhält der für die Aktualisierung des Notfallhandbuchs zuständige Notfallmanager eine automatische Benachrichtigung. Er kann nun prüfen, ob diese Veränderung für das Handbuch relevant ist und gegebenenfalls eine neue Version des Handbuches erzeugen lassen. Der Zeitaufwand für die Dokumentation wird so minimiert und gleichzeitig die Qualität der Informationen im Notfallhandbuch verbessert.









