(openPR) Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Stefan Baldus, nahm heute die neue Kläranlage in Behringen in Betrieb.
„Mit der Inbetriebnahme der Kläranlage erfolgt nicht nur der Aufbau einer geordneten Abwasserentsorgung, sondern sie schafft zugleich die infrastrukturelle Basis für die Weiterentwicklung kleinerer Gemeinden und dem ländlichen Raum“, sagte Staatssekretär Baldus. Er betonte, dass eine dem Stand der Technik entsprechende Abwasserbehandlung ein wichtiger Standortfaktor für neue Wohngebiete, den Tourismus sowie die Ansiedlung und Entwicklung von Gewerbe ist.
In Behringen gab es bisher keine kommunale Kläranlage. Die Abwässer gelangten, durch die vorhandenen Hauskläranlagen kaum gereinigt, in den Bögenbach und weiter in den Bieberbach. Der Bögenbach war dadurch so verschmutzt, dass er nicht annähernd den Anforderungen an ein sauberes Fließgewässer entsprach. Durch den Neubau der Kläranlage erfolgt nun eine geordnete Abwasserbehandlung unter Beachtung der umweltrelevanten Faktoren und Erfüllung alle gesetzlichen Anforderungen.
„Das Land unternimmt viele Anstrengungen, um die Verbände in die Lage zu versetzen, bezahlbare Gebühren und Beiträge zu erreichen. So wurden die investiven Kosten für den Neubau der Kläranlage von ca. 1,6 Mio. Euro vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt zu 75% gefördert. Damit wurden nicht nur der Zweckverband sondern auch die Gebühren- und Beitragszahler nachhaltig unterstützt“, so der Staatssekretär.
Die Kläranlage wurde in einer ersten Ausbaustufe darauf ausgelegt, dass die Abwässer von 1.400 Einwohnerwerten gereinigt werden können. Damit ist mittelfristig der Bedarf für Großenbehringen und Oesterbehringen gedeckt. Zum heutigen Zeitpunkt sind 480 Einwohnerwerte angeschlossen, weitere 120 Einwohnerwerte werden in Kürze folgen. Nach dem Abschluss der Anschlussgraderhöhung in ca. 10 Jahren soll die Kapazität der Kläranlage durch eine 2. Ausbaustufe verdoppelt werden und das Gewerbegebiet Behringen sowie der Ortsteil Wolfsbehringen sukzessive erschlossen werden.
Susanne Holsti. V. der Pressesprecherin










